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Landgraf von Hessen den Character als Hofrath er

theilt, und dem Geh. Rathe IIit - ermaier ist für seine vielfachen Verdienste von der Stadt Heidelberg das Diplom eines Ehrenbürgers überreicht. Die Academia della Crusca in Florenz hat den Prinzen Johann von Sachsen, die K. Schwedische Gesellschaft der Wissenschaften, Geschichte und Alterthümer Herrn Guizot und Herrn Professor L. Agassiz zu Neufchatel, die Academie der schönen Künste in Paris Hrn. Langlois, die Kaiserl. Academie zu Petersburg den bisherigen Adjuncten für Grusinische und Armenische Litteratur Hrn. Brosset als ausserordentliche Academiker, die K. Societät der Alterthumsforscher zu London den Custos Ferdinand zvolf zu Wien und Friedr. Michel; die naturforschende Gesellschaft in Halle den Privatdocenten Dr. ZH ein r. Häs er in Jena unter ihre Mitglieder aufge"2 O II) INEN. Dein Professor Dr. phil. Ed. Köllner in Göttingen , dess. litterarum interpretatione et theologia symbolica criptis et scholis optime meritus" und dem Professor Matthies in Greifswald hat die theologische Faculit der Universität Greifswald, und dem Chemiker L. 7. Kreutzberg zu Prag die philosophische Facultät

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Jwan Krylow die Erlaubniss ertheilt, auf Kosten des Schatzes eine Medaille mit des Dichters Bildniss zu schlagen und zu gleicher Zeit eine Unterzeichnung zur Gründung eines Stipendiums zu eröffnen. Solche Auszeichnnng wird nicht auffallen, wenn man erwägt,

dass dieses Dichters (der 1786 in Moskau geboren und

seit 1811 als Bibliothekar in Petersburg angestellt ist) Fabeln das verbreitetste Volksbuch in Russland sind und gewöhnlich schon Kindern bei den ersten Leseübungen in die Hände gegeben werden. Es ist eine Sammlung derselben in acht Bändchen erschienen. Am 27. März wurde zu Lüneburg das 50jährige Amtsjubiläum des Professors du Mesnil gefeiert. Aben Cs vorher erfreueten die Alumnen der Ritteracademie den Jubilar mit einer Serenade, und am gedachten Tage begrüsste ihn eine grosse Anzahl der ersten und ausgezeichnetsten Männer der Stadt. Professor Klopfer, von den Lehrern der Ritteracademie begleitet, und Director Hage, in Gesellschaft der Lehrer des Johanneums, hielten ihm jeder eine Rede, in welcher sich die innigste Theilnahme aussprach und

sein Lob auf eine höchst rührende Weise geschildert

war; jener erwähnte dabei der vielen Dienste, die

der Gefeierte der Stadt, in der verhängnissvollen Zeit

der Französischen Occupation, fast mit Aufopferung seiner Gesundheit, bei Tage und bei Nacht geleistet, und wie er mit ausserordentlichem Glücke die freiwillig übernommene Vertheidigung mehrerer seiner Landsleute ausgeführt hatte. Professor Klopfer übergab dem Jubilar im Namen der Ritteracademie ein von ihm gedichtetes Lateinisches Gedicht, wie auch einen von selbiger mit grosser Munificenz geschenkten Pokal.

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Neue Verlagsbücher VO Il Georg Friedrich Heyer, Vater, in Giessen. Jubilate messe 1837 bis dahin 1838.

1) Mackeldey, Lehrbuch des heutigen Römischen Rechts, 11te von Professor Dr. Rosshirt besorgte Ausgabe. 2 Bände. gr. 8. 2 Rthlr. 16 Ggr. oder 6 Fl. 36 Kr. 2) v. Savigny, das Recht des Besitzes, 6te verbesserte und vermehrte Ausgabe, gr. 8. 3 Rthlr. 8 Ggr. oder 6 Fl. 3) Voigt, Lehrbuch der Pharmakodynamik, 2 Bände, 4te verbesserte und vermehrte Auflage, gr. 8. 5 Rthlr. 8 Ggr. oder 9 Fl. 36 Kr. 4) Sne 17, Katechismus der christlichen Lehre, 13te von Y. Heyer durchaus revidirte Ausgabe. 4 Ggr. oder 17 Kr. netto. 5) Crössmann, Denkschrift des evangelischen Prediger-Seminariums zu Friedberg für das Jahr 1838. gr. 8. in elegantem Umschlage 18 Ggr. oder 1 Fl. 21 Kr. 6) Schmitthenner, die Main Weser Eisenbahn. Ein staatswirthschaftliches Gutachten, gr. 8. in elegantem Umschlage 8 Ggr. oder 36 Kr. 7) Spiess, Unterrichtswegweiser 1. Lehrgangs 3ter Theil, Unterricht in der Zahlenlehre, kartonnirt 14 Ggr. oder 1 Fl. 3 Kr. 8) – – I. Lehrgangs 4ter Theil, Raumlehre, kart. 10 Ggr. oder 45 Kr. 9) – – erstes Lehr- und Lesebuch für Volksschulen; gebunden 3 Ggr. oder 13 Kr. netto. roh 2 Ggr. oder 11 Kr. netto.

10) – – XII grosse Wandtafeln für das Lautiren und Lesen, zum ersten Lese- und Lehrbuch für Volksschulen gehörig. 20 Ggr. oder 1 Fl. 30 Kr. 11) Schlez, der Denkfreund. Ein Lese- und Lehrbuch für Volksschulen, 12te verbesserte Auflage, gebunden und roh. 12) – – Exercices pour corriger et animer le ton de la lecture etc. , Trad. de l'allemand par J. Hahn, elegant broschirt 8 Ggr. oder 36 Kr. 13) Telem a ch's erstes Buch in lat. Uebersetzung, nach Jacototscher Methode, kartonnirt 2 Ggr. oder 9 Kr. 14) – die drei ersten Bücher in englischer Uebersetzung, nach Jacototscher Methode, kartonnirt 5 Ggr. oder 24 Kr. 15) Hesse, W (Grossherz. Hess. Oberschuldirektor), Anfangsgründe der Zahlenlehre, für Lehrer än Volksschulen, 2 Thle. 2te sehr verbesserte und vermehrte Auflage, gr. 8. 3 Rthlr. oder 5 Fl. 24 Kr. 16) - - Anfangsgründe der Zahlenlehre für Schüler im Bürger- und Realschulen, als 1ster Band des

vorstehenden Werkes apart, 2te verb. und verm. Auflage, gr. 8. 1 Rthlr. 16 Ggr. oder 3 Fl. 17) v. Preuso hen, Beiträge zur Lehre vom strafbaren Betruge und der Fälschung, gr. 8. in Umschlag brosch. 10 Ggr. oder 45 Kr.

Unter der Presse befinden sich unter Andern:

Schmitthenner, systematische Encyklopädie der Staatswissenschaften, in 2 Bänden, gr. 8.

Linde, Handbuch des Civilprozesses etc. 2ter Band, gr. 8. Thielmann, Handbuch der deutschen Sprache für Volksschullehrer. Schlez, kleine A–b o–Schule in 15 neuen JVandtajfeln etc. Völcker, Tabellen zur Erlernung der regelmässigen lateinischen Conjugationen durch Zurückführung der 4 Conjugationen auf Eine, 4. circa 3 Bogen. v. Löhr und v. Grolm an s IMagazin für Rechtswissenschaft und Gesetzgebung, 4ten Bandes 4tes und letztes Heft. 0G- Diese gehaltvolle, lange unterbrochen gewesene Zeitschrift wird ihrem Plane nach, jedoch in grösserem Formate, unter dem Beitritt der Herren Professoren Sintenis, Sell und anderer Mitarbeiter fortgesetzt werden.

Für den Verlag der Joh. Wilh. Heyer'schen Verlagshandlung in Darmstadt befindet sich unter der Presse:

Schneiders und Fischers Briefmuster für Kinder in Landschulen etc. 4te verbesserte Auflage,

– – –Aufgaben zu schriftlichen Sprachübungen zur Selbstbeschäftigung der Kinder in Volksschulen, 4te Auflage.

– – Fibel, oder erstes Lesebuch nach Buchstabirund Lautmethode, 15te Auflage.

Bei Eduard Anton in Halle ist so eben erschienen: Leo, Dr. H., Leitfaden für den Unterricht in der Universalgeschichte. 2r Theil. gr. 8. 15 Bogen. Preis 12 Ggr.

In meinem Verlage ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu erhalten: Biblia Hebraica ex Recensione Aug. Hahn ii cum Vulgata interpretatione latina denuo edita. Editio stereotypa. 2 Vol. 12. Preis 3 Kthlr. 12 Ggr. Leipzig, im April 1838. Karl Tauchnitz.

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u. d. T.: Zur Theorie und Kritik der Urt h e il skraft. . 8. Velinpapier. brosch. 1 Rthlr. 16 Ggr.

Die Principien und Ideen des Wahren, Guten und nen, welche wir nach der Organisation unsers es in unserm rein vernün ltigen Leben in agen – den Anlagen nach, – werden hiernach nur blos durch die logisch vermitteln de Ren des wissenschaftlichen Verstandes in uns zum lichen Iße wusstseyn entwickelt, sondern dem us kommen sie uns schon immer in der Anwendes wirklichen Lebens, durch dieselbe Kraft, die Denkkraft oder Urheilskraft, d. i. in der gkeit des Gefühls, unmittelbar zum klaren Be– seyn. Wollen wir die Mustergestalten und Nordes geistigen Lebcns in Kirche und Staat, in e und Lehen – in wirklichen Leben zur schö– Erscheinung bringen: so müssen wir auch zuund vorher auf die reine Naturstimme des Gehören,

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Den 25. Juni d. J. u. f. T. werden allhier die von dem Herrn Justizrat h Krey.fsig, GeneralAccis – Inspector Rothe, Baurath Bandhauer und andern namhaften Gelehrten hinterlassenen sehr gehaltvollen und zahlreichen Bibliotheken in dem auf dem alten Markt Nr. 493 belegenen Auctions – Locale gegen gleich ba are Zahlung öffentlich versteigert. Diese Bibliotheken enthalten an 35000 Bände aus allen Zweigen der gesammten in – und ausländischen Literatur älterer, neuer und neuester Zeit und von jeder Wissenschaft ausgezeichnete Werke, ausserdem viele Prachtausgaben, kostbare Kupferwerke, Manuscripte, alte Drucke, seltene Werke und CuIIOSA. Sichere Aufträge hierzu übernehmen die schon hinlänglich bekannten Herren Commissionäre, beidenen auch überall der reichhaltige Katalog in 2 Bänden zu haben ist. - » Ilier in Halle wird der Unterzeichnete die ihm übergebenen Aufträge pünktlich und bestmöglichst besorgen; ausserdem übernehmen auch solche Herr Registrator Deichmann und Herr Antiquar Schönyahn. A Halle, im April 1838. Joh. Friedr. Lippert,

Auctions - Commissarius.

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i –T – - - - - - - - - -
i i s: JuniuS 1 83 8. - - -
L -- – – "r "_ Y O
; i . . . n: - es f: -
ARCHÄoLoG Is CHES INTELLIGENZ BLATT.
Inschriften. ist Pythigenes aus einem und demselben Geschlechte

Vermischte epigraphische Beiträge

- - - . . . . . . . .“ - A Auf Kythnos, von welcher Insel früher nur ein Grabstein (im C. J. G. II, Nr. 2373) bekannt war, fand ich im verflossenen Jahre die nächstehende Insehrift, von der ich mich nicht bestimmt entsinne, ob ich sie sonst schon bekannt gemacht habe, und die ich daher

hiermittheile. Eine Mutter und ihre Söhne errichten

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Name der Gottheit, der das Bild geweiht war. Der
Name’Ioaoxog findet sich auch auf Keos*).
Zu diesen beiden Kythnischen Inschriften kommt
nun noch eine dritte, die ich der gütigen Mittheilung
jnes werthen Collegen, Hrn. Prof. med. J. Yuros
verdanke; auf einer Grabstele - wie es scheint, in
Siakke auf Kythnos, und in Schriftzügen der Römi-
schen Zeit. – -

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, tischer Bemalung erhalten haben.

mit der Pythilla der vorstehenden Inschrift.

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stehende Fragment in Verbindung zu setzen. Es
findet sich auf dem Bruchstück einer mit einem Aêtom
gekrönten Stele, im Besitz des §Ä
Theocharis. Die beiden ersten Zeilen stehen in dem
Tympanum des Aétoms, die beiden folgenden auf
dem Gesims, der Rest auf der glatten Fläche selbst,
Für die Kunstgeschichte aber hat dieses leider sehr

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sich an ihm ganz unzweifelhafte Spuren lithochroma-
- Wenn dies aber
noch im dritten Jahrhundert, unserer Zeitrechnung
Statt fand, wie viel mehr dann in früherer Zeit!
Wir haben uns also, wie ich mich durch die Analo-
gie anderer Monumente bereits seit mehreren Jahren
überzeugt hielt, ohne dass ich in Ermangelung eines
festen Beweises es auszusprechen wagte, fast alle
Schriftstelen der früheren Zeit, wenigstens alle, die
mit einem Aétom gekrönt waren (und dies waren die
meisten), ebenso wie das Tempelhaus selbst und die
diesem nachgebildeten Attischen Grabstelen, mit
buntem Farbenschmuck geziert zu denken. Nicht

als weisse Anschlagezettel und Polizeiplacate stan

den sie da in den Vorhöfen der Tempel und in den
Säulengängen der Theater und Buleuterien, sondern
als schöne Monumente der Kunst, harmonirend in
Gestalt und Schmuck mit den stattlichen Gebäuden,
unter deren Schutz sie sich begeben hatten. Doch,
diese Sätze bedürfen bei anderer Gelegenheit einer
weiteren Ausführung. Also zurück zur Inschrift.,
- - -

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nides, nach Callimach-aP. Schol. Pind. 2, 9: d

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“füge ich hinzu Ploxecirov in den von Boeckh neuerlichst herausgegebnen theräischen Inschriften Nr. 54 und

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