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- - - - - - - - "si - - - - - - Am 12. März starb zising oder Französische Consul in Athen Fauvel, Ritter d. Ehrenlegion, in einem Alter, von 85 Jahren. Ä im J.1780 zum erstenmale, den classischen Boden Griechenlands und kam mit vier len schönen Zeichnungen und Ansichten 1782 nach Laris zurück. 1787 reiste er abermals nach Griechenland, um seine Arbeiten fortzusetzen, und wurde 1803 zum Französischen Consul in Athen ernannt, welches Amt er bis zum Ende seines Lebens verwaltete. Die Ä dieses eben so gebildeten als kunsterfahrenen Mannes bildeten eine der Haupt

Merkwürdigkeiten Athens und wurden von allen dort

hin kommenden Fremden besucht. Er war Mitglied der Académie des inscriptions, und von der Gründlichkeit seiner antiquarischen Forschungen geben mehrere werth volle Aufsätze in Millin's magazin encyglopédiT que, so wie die Zeichnungen in Choiseul- Gouffiers Werke über Griechenland rühmliches Zeugniss. ,

Am 24. März starb zu Conitz in Westpreussen der Director des dortigen Gymnasiums Michael Carl Gah bler im 53. Lebensjahre. Ihm verdankt man kleine, aber sehr geschätzte Beiträge zur Lat. Grammatik.

Am 29. März st. in Lausanne der Kais. Russ. General Dr. juris Friedrich Cäsar de la Harpe, fast vier und achtzig Jahr alt. Er ward am 6. April 1755 aus einer alten und würdigen Familie des Landes geboren, vollendete seine wissenschaftliche Erziehung in Haldenstein, Genf und Tübingen und erwarb sich durch reiche Kenntnisse und einen trefflichen Character frühe Bedeutung. Durch die Kaiserin Katharina II. ward er 1783 als Erzieher der Grossfürsten Constantin und Alexander nach Petersburg berufen, von denen namentlich der letztere auch als Kaiser mit dem herzlichsten Wohlwollen seinem alten Lehrer und Freunde zugethan blieb. Als er 1795 in die Schweiz zu- rückkehrte, nahm er bedeutenden Antheil an der Emancipation seiner waadtländischen Heimath von Bern und an dem Schicksal der Schweiz überhaupt. Er wirkte entschieden zur Gründung der Helvetischen Republik und setzte auf dem Wiener Congresse die bleibende Unabhängigkeit des Waadts durch. Seit der Julirevolution zog er sich ganz von öffentlichen Geschäften zurück und beschäftigte sich hauptsächlich

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- Den 3. April starb in Paris der Läpschaftsmale, A, L. Castellan ). Mitglied des Instituts, 6 Jahr alt Er war in Montpellier 1772 geboren, und ist auch als Schriftsteller durch seine lettres „sur le Morée (3 Bde. Paris 1820), lettres sur l'Italie (3 Bde., Paris 1819), und durch das Bilderbuch Moeurs, usages, coutumes des Ottomans (6 Bde. Paris 1812), zu denen er die Ansichten und Bilder selbst zeichnete und stach, bekannt.

Am 4. April Morgens um 4-Uhr starb zu Breslauder Consistorialrath, Ober-Bibliothekar und Professor: der Geschichte, Doctor der Theologie und Philosophie,

Joh an n Friedrich Ludwig PV a ch ler. - Er wurde

den 15. April 1767 zu Gotha geboren, wo sein Vater Geh. Reg – Rath und Assessor des Steuercollegiums war. Den ersten Unterricht empfing er von Hauslehrern; seit 1783 besuchte er das Gymnasium seiner Va

terstadt, wo Kaltwasser, Stroth undi Manso durch

gründlichen Unterricht und freundschaftlichen Umgang seine Bildung wesentlich förderten. 1784 bezog er die Universität Jena, um Theologie zu studiren, und fand in traulichem Verkehr mit tüchtigen Studiengenossen

und in den Vorlesungen eines Eichhorn, Griesbach und Döderlein die allseitigste wissenschaftliche Anregung. Aus Jena verwiesen, wozu sein burschikoses Studentenleben die Veranlassung gegeben hatte, ging er nach m sich durch das Studium der Philologie ulamte vorzubereiten; Heyne'

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Ä vor vielen auszeichnete; sein „Versuch einer WürTTCI

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trotz des bessern Umgangs mit Lenz Matthiä u. a. ein gewisses Studentenufgégeben. 1788 warder Hauslehrer in er am 21. Octbr. 1788 durch die Vertheibhandlung de Pseudo-Phocylide die phiDoctorwürde und von dem grade anwegrafen die Zusicherung einer zukünfting erhielt. Gegen Ende desselben Jahres m ausserordentlichen Professor der Philont und hielt Vorlesungen über die alten ber Kirchen – und Litteraturgeschichte. 1790 bis zum 21. Septbr. 1794 wirkte er Herford mit grossem Eifer und begeisterich nicht phne unangenehme Erfahrungen tliche Ä was ihm die Beritten Ä in der theologischen Fan sehr erwünscht machte. 1797 wurde Ä der Geschichte und die Aufsicht iversitätsbibliothek übertragen, auch erj.Jan. 1801 die theologische Döctorwürde. Z01 würde er nach Marburg als Professor nie versetzt und erhielt dort 1802 die Proschichte ünd ausserdem eine ordentliche Ä der re– cultät zu werden. Als er 1805 einen Rüf nach Heidelberg ablehnte, ward er der Gehaltszulage Consistorialrath. Wähtphälischen Herrschaft, die dem von glüländsliebe erfüllten Manne in der Seele verug er zu einem regeren wissenschaftlichen Ä er Universität wesentlich bei, und ehme persönliche Verhältnisse, dazu der s vertrauten Freundes Münscher, verleideet längern Aufenthalt. Daher nahm er uf als Professor der Geschichte und Connach Breslau an, wo er 1824 seiner GeRath entbunden, dagegen zum Oberernannt wurde. Anhaltende Kränklichergrössert durch harte Schicksalsschläge, Passow's, des innig geliebten Schwiegerrtrautesten Freundes, Tod ihn am härteschränkte in den letzten Jahren seine acairksamkeit, was um so mehr zu bedauern durch seine mit grossem Beifall von allen chten Vorlesungen, die sich durch kräfnkenreichen, vollendeten Vortrag ausin das geistige Leben Schlesiensthätig ich eingegriffen hatte. Noch mehr aber schriftstellerische Wirksamkeit dem Ver1 ruhmvolles Andenken. Für die Philoin der ersten Zeit seiner amtlichen Wirkrere kleine, jetzt verschollene Schriften n (Aurelius Victor, Diodorus Siculus) geheologie gewann durch die „theologischen »n 1789–1823) eine gediegene und reichhrift, die sich durch den Geist ruhiger Foriger Wahrheitsliebe und edler Freisinnig

von ihm vielfach durch werthvolle Beiträge gefördert worden: »die Pariser Bluthochzeit" (1826 und 1828 Älouchder Geschichfeld in sechs Auflagen (816.20 23:26. 28'u.58) vorbj ist, haben den verdienten Beifall gefunden. Unübertroffen sind seine Leistungen für die Litteraturgeschichte - Die Vorliebe für dieselbe war j Ächt;, sooo auf der Schule besuchte er die Herzog. Bibliothek fleissig und sammelte Collectaneen; seine academischen Ä en ihn immer zu derselben zurück, und bei sein Ä eten, durch ein glänzendes Gedächtniss unterstützten Gelehrsamkeit ward es ihm leicht, in seinem „Handbuch der Geschichte der Litteratur", das frühzeitig in mancherlei YersuÄhotos Ä erfuhr ein Werk zu liefern das durch fassliche Anordnuig, lichtvolle Darstellung bewundernswerthe Belesenheit, grades Urheil äls'éin schönes Dejj deutscher Wissenschaftlichkeit zü beträchten ist. Die bündige Kürze und angeinéssene strenge Auswahl im „Lehrbuch der Littératurgeschichte" (1827) machte schon 1830 eine zweite Auflage nöthig: 'Wëtgervers breitet und wie es scheint, auch weiger gewürdigt, ist seine „Geschichte der historischen Forsëhung und Kunst" (Göttingen 1812–20. 2 Bde. In 5Äbhjg.) Die „ Vorlesungen über die Geschichte der deutschen National-Litteratur" (1818 und dann 1834) zeichnen sich durch classische Darstellung und scharfe Characteristik namentlich der neuern Zeit aus. Die in vermischten Sammlungen zerstreuten biographischen Aufsätze über Schuppius, Rousseau, Saint-Pierre, Curtius, Joh. v. Müller, Courier, Fürstenau, HWeis, Münscher, Passow sammelte er in neuer Bearbeitung in dem ersten Theile seiner „vermischten Schriften” (1835). An den gelehrten Zeitschriften hat er den hätigsten Antheil genommen. bis 1805 selbst Nachricht in Strieder's Hess. Gelehrten – und Schriftsteller-Gesch. Bd. 16. S. 364–372; späteres hat am sorgfältigsten, auch in den bibliographischen Notizen, K. G. Nowack zusammengestellt in dem Schlesischen Schriftsteller – Lexikon, 2s Heft. S. 159–164. Eine umständlichere Biographie wird nicht ausbleiben. Am 6. April starb zu Paris François Bovet, ehemaliger Erzbischof von Toulouse, Verf, der Schrift: „ les consolations de la foi sur les malheurs de l’ église (Toul. 1819), 93 Jahr alt. Am 7. April st. zu Paris der practische Arzt Dr. A. Salmade, als Schriftsteller durch die Instruction sur la pratique de l'inoculation de la petite vérole (Paris 1799), Précis d'observations prat. sur les maladies de la lymphe etc. (Paris 1810) und mehrere andere Schriften rühmlichst bekannt. Am 9. April st. zu Kratzen in Kurland Dr. Jac. Henop in seinem 23. Lebensjahre. Er hatte sich durch die kleine Schrift de lingua Sabina (Altona 1837) bereits rühmlich bekannt gemacht.

Ueber sein Leben gab er

I: - : - - - - - * * . v An April starb zu Belzig der practische Arzt Dr. ChÄ F. Kretzschmar, der sich als Schrift-, steller durch die Comment de astrorum in corpus humanum imperio (1821) und durch die Herausgabe einer Zeitschrift für die gesammte Meteorologie sowie durch zahlreiche Beiträge zu Zeitschriften bekannt gemacht hat. Am 12ten April verschied zu München Dr. Jo–

hann Adam IMöhler, Ritter des St. Michaelsordens und Dechant des Domcapitels Würzburg, nach langwieriger Krankheit an den Folgen eines zu– letzt mit heftigem Fieber verbundenen Brustleidens in einem Alter von 42 Jahren. Er war am 6. Mai 1796 zu Igersheim bei Mergentheim in Würtemberg geboren. Er studirte zu Tübingen, wo er als Zögling dem dortigen katholischen Convict angehörte. Am 18ten September 1819 empfing er die Priesterweihe und widmete hierauf das erste Jahr seines Priesterlebens der Seelsorge auf dem Lande. 1820 kam er wieder nach Tübingen zurück und trat als Repetitor in den Convict, in welchem er bis 1823 blieb. In dieser Zeit trieb er mit besonderem Eifer philologische Studien, hatte auch bereits den Entschluss gefasst, sich dieser Wissenschaft ausschliesslich zu widmen, als er eine schriftliche Einladung von Seiten der katholischen Facultät zu Tübingen erhielt, sich als Privatdocent zu habilitiren. Diesem Rufe folgte er und eröffnete auch nicht lange darnach (1825) seine litterarische Laufbahn mit dem bekannten Buche: „die Einheit in der Kirche oder das Princip des Katholicismus." Schon im folgenden Jahre wurde er zum ausserordentlichen Professor befördert und hielt nun Vorlesungen über Kirchen– recht und Kirchengeschichte. 1827 beurkundete er in

seinem Werke „ Athanasius der Grosse und seine Zeit” eben so gründliche Gelehrsamkeit als tiefen kirchlichen Sinn. Seit dieser Zeit begann er auch Vorlesungen über die Unterscheidungslehren der Katholi

ken und Protestanten zu halten; der Beifall ermun

terte ihn, dieselben 1832 unter dem Titel „ Symbolik oder Darstellung der dogmatischen Gegensätze der Katholiken und Protestanten" in den Druck zu geben. Das hohe Interesse, welches dieses Buch erregt, und die Aufmerksamkeit, welche es auf sich gezogen, ward

einerseits durch die fast jedes Jahr wiederholten neuen Auflagen (4. Afl. 1835), andrerseits durch die Masse der dagegen erschienenen Schriften erwiesen. Gegen des würdigen Baur Kritik glaubte sich M. in einer besondern Schrift „Neue Untersuchungen der Lehrgegensätze zwischen Katholiken und Protestanten" (1834 u. 1835) vertheidigen zu müssen. Schon um 1829 hatte die Preussische Regierung gewünscht, II. für die Universität Bonn zu gewinnen. 1834 erging eine neue Aufforderung an ihn, einen Lehrstuhl an einer der Preussischen Universitäten Bonn, Münster oder Breslau anzunehmen. Möhler war anfangs auch nicht abgeneigt, zog es jedoch vor, eine ihm in München angetragene ordentliche Professur anzutreten. Diesen Ruf nahm er im Frühling

1835 an, hielt dort zuerst exegetische Vorträge, las aber in den folgenden Jahren auch über Kirchengeschichte und Patristik. Nur anderthalb Jahre hat sein Wirken in

München gedauert, als wiederholte Krankheitsfälle seine Gesundheit, zerrütteten und zur Aussetznng sei-, ner Vorlesungen nöthigten. Die jüngsten Zeitereig– nisse versetzten seinen Geist in eine Spannung, die auf seine Gesundheit nur nachtheilig einwirken konnte; mehrere Aufsätze in der Allgemeinen Zeitung sprachen seine Ansichten über die Kölnischen Verhältnisse aus. Der König von Baiern hatte ihm den St. Michaelsorden zustellen lassen und ihn zum Domdechanate in Würzburg befördert. Aber sein Lungenleiden war unheilbar geworden; er unterlag ihm am 12. April Nachinittags 2 Uhr. Dieser frühe Tod des erst 42jährigen Mannes hat die Aussichten auf Veröffentlichung längst begonnener Werke abgeschnitten; ein Commentar zum Römerbrief, seine Kirchengeschichte und ein umfassendes Werk über die Geschichte des Mönchthums im Abendlande werden nun nicht erscheinen. Eine Reihe trefflicher Aufsätze von ihm stehen in der Tübinger theologischen Quartalschrift; das dritte Heft der historisch – politischen Blätter für das katholische Deutschland enthält so eben einen unvollendet gebliebenen Aufsatz über das Leben Jesu von Strauss. Einen umständlicheren Nekrolog giebt die Ausserordentl. Beil. zur Allg. Zeitung, Nr. 234 und 235. Am 16. April starb zu Erlangen Dr. Mich. Alex. Lips, ehemaliger ordentlicher Professor der Staatswissenschaften zu Marburg, im 58. Lebensjahre. Er ward zu Frauenaurach in Franken den 29. Septbr. 1779 geboren und bekleidete bis 1821 eine ausserordentliche Professur in Erlangen. Seine zahlreichen Schriften beziehen sich grösstentheils auf die Nationalöconomie. In der Nacht zum 17. April entschlief in Jena die Hofräthin Johanne Schopenhauer, sanft vom Schlage gerührt. Sie wurde 1770 zu Danzig geboren, die Tochter des Senators Heinr. Trosina, und verheirathete sich sehr jung unit dem Banquier Schopenhauer, mit dem sie Reisen durch mehrere Länder Europa's machte. Nach ihres Gatten Tode lebte sie seit 1806 in Weimar, wo sich seit ihrer Bekanntschaft mit Fernow ein Kreis der glänzendsten Geister um sie versammelte, die sich gern in ihrer wohlthuenden Nähe erschlossen. Seit dem Septbr. des vorigen Jahres lebte sie in Jena, wo theilnehmende Freundinnen sie umgaben. In zahlreichen Schriften, die 1834 in 24 Bänden gesammelt wurden, hat sie zur Unterhaltung und Belehrung vielfach beigetragen; sie wusste darin den Geist zu kräftigen, das sittliche Gefühl zu erheben und namentlich die erhabene Bestimmung der Frauen in höherem Lichte zu zeigen. Gabriele (wohl ihr bestes Werk), Sidonie und ihre Reiseschilderungen haben besondern Beifall gefunden. In der letzten Zeit ist sie mit Abfassung von Memoiren beschäftigt gewesen, von de– nen jedoch nur der erste Theil (ihre Kindheit und erste Jugend bis zur Flucht aus Danzig enthaltend) vollendet ist. An demselben Tage starb in Berlin der homöopaUhische Arzt, Medicinalrath Dr. Gott fr. Yilh. Stü– ler, geb. zu Mühlhausen 1798. Er hat in seiner letz1en Krankheit wieder seine Zuflucht zur rationellen Medicin (freilich zu spät) genommen.

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Beförderungen u. Ehrenbezeigungen

Der Probst Paufler ist zum General– Superin-
tendenten des Petersburgischen Consistorialbezirks und
zum Vicepräsidenten des evangelisch – lutherischen
Provinzial – Consistoriums, der Hofrath Joch mus
zum Director des Consistorii zu Hannover, Lord Broug-
h am zum Vorsteher des Marishal college in Aberdeen,
und Sir Da v. Brewster zum Vorsteher des College St.
Salvator und St. Leonard an der Universität St. Andrews
ernannt worden. Am édée Jaubert (nicht Mohl) ist
Silvester de Sacy's Nachfolger als Professor der Per-
sischen Sprache und Litteratur am collége de France
und Aufseher der orientalischen Typographie in der
Königl. Druckerei geworden, Reynaud Professor
der Arabischen Sprache am Collegium der orientali-
schen Literatur; der bisherige Vorsteher des eng-
lisch – chinesischen Colleg auf Malacca Sam. Kidd
ist zum Professor der chinesischen Sprache und
Litteratur an der Universität London; der bisherige
Professor der Theologie Rettberg in Göttingen zum
ordentlichen Professor der Theologie in Marburg; der
Advocat Chauve au zum Professor des administrati-
ven Rechts in der Facultät zu Toulouse; der Professor
Dr. Laur. Gabriel von Innsbruek zum Professor der
Philosophie in Grätz; der Religionslehrer am Gym-
nasium zu Braunsberg Eichhorn zum Professor der
Theologie am Lyceo Hosiano daselbst; der Domvicar
und Secretair des Erzbischofs von München – Freising
Dr. Fr. Yin disch man n zum ausserordentlichen Pro-
fessor der Exegese in München (an Möhler's Stelle);
der Lehrer der polytechnischen Schule zu Cassel Dr.
Buff zum Professor der Physik in Giessen; der Dr.
P. Schelling zum ausserordentlichen Professor der
juristischen Facultät in Erlangen; Dr. jur. Theodor
Paul er zum Professor des Naturrechts an der Acade-
mie zu Agram; der geistliche Rath und Lycealprofes-
sor Priester Seb: Freudensprung zum Rector des
Lyceums, und der Lycealprofessor Dr. Herb zum
Rector des Gymnasiums in Freising; der Physiker Dr.
J. Kiene zum Badearzt in Gastein ernannt worden.
In Neustrelitz ist der Consistorial – und Schulrath
Kämpfer zum Superintendenten und Hofprediger,
der Prof. Dr. Egger zum Schulrath und Director des
colleg. Carolini, und Hr. Bergfeld zum zweiten Pro-

- - - - - - " ,
fessor befördert worden, so dass das Lehrercollegium
jener Anstalt jetzt besteht aus dem Dir. Eggert, Prof.
Bergfeld, den Lehrern Groth, Dir. Ladewig, Werner,
Dr. Berg und Cand. theol. Leo Milarch aus Treptow,
welcher letztere die Stelle des erkrankten Lehrers
Groth interimistisch vertritt.
- Der König von Preussen hat dem K. Oesterreichi-
schen Obersten und bevollmächtigten Minister in Athen
von Prokesch Osten den rothen Adler-Orden 2ter
Classe, dem Geheimen Medicinalrath und Leibarzt der
Kronprinzessin Dr. v. Stosch die Schleife zum rothen
A. O.3. Kl., dem bei der Preussischen Gesandtschaft
in Rom angestellten Prediger Licent. theol. Abe ken
und dem Römischen Arzte Dr. Pantaleon i den ro–
then A. O. 4. Kl. zu verleihen geruht. – Der Kaiser
von Russland hat dem Viceadmiral Krusenste rn,
Director des See - Kadetten-Korps, den Alexander-
Newsky-, dem Geheimen Regierungsrathe Professor
Dr. Bessel zu Königsberg den St. Stanislaus-Orden
3ter Klasse und den praktischen Arzte Dr. J. C. G.
Fricke zu Hamburg den Wladimir – Orden 4ter
IKlasse; der König von Baiern dem wirklichen Ge-
heimen Rathe und Professor der Augenheilkunde
an der Josephsacademie in Wien Dr. J. Jäger, dem
Dr. Granville, Mitglied der Grossbritannischen Aca-
demie der Wissenschaften zu London, das Ritterkreuz
des Verdienstordens vom heiligen Michael , dem äl–
testen Rathe des protestantischen Ober – Consisto-
riums Dr. Friedrich I m m. v. Niethammer das
Ritterkreuz des Civilverdienstordens der Baierschen
Krone, und den Hofrathe und Professor Dr. Leonh.
Spa eth in München das Ehrenkreuz des Ludwigor-
dens; der König von Sachsen dem Sächsischen Staats-
minister im Departement des Innern E. G. Nostitz
un d Jänkendorf das Comthurkreuz, und dem Geh.
Justizrathe Dr. J. C. Gro/s zu Dresden das Ritter-
kreuz des K. Civilverdienstordens verliehen. Der
Kurhess. Oberhofprediger, Superintendent und Ober-
Consistorialrath Dr. Ernst zu Kassel hat das Ritter-
kreuz des Kurhess. Hausordens vom goldnen Löwen
erhalten; die Kaiserin von Russland hat Herrn Pet,
Chemiotte für zwei seiner Schriften einen werthvol–
len Brillantring bewilligt.
“ Der Minister der Volks– Aufklärung in Russland
Geheime Rath Uwaroff ist zum wirklichen Gehei-

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