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aufhellen zu können. Die Grundbedeutung liegt in dem Zusammenziehen, zunächst der Muskeln des Gesichts „oder der Geschmacksorgane (s. Ges. thes.), dem Sauerseyn und Saueraussehen; vgl. das ebenfalls lautver

wandte es. [Aehnlich hat unser streng, von Geschmack, Aussehen und Handlungsweise, den Grundbegriff des Strassen, Festangezogenen (vgl. Strang

und stringere), welcher dann, wie in U-»s, pr

u. s. w., im englischen strong und strength in die Bedeutung des Starkseyns übergeht. ] Daher von un

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“a-, fest an - und zusammenziehen; vgl. das ital. vino brusco,

und Dattel, von Ä-, dem verstärkten

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pers. U., 44; – von sauerem Ansehn, ital. ciera

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--- und dem Wom. intens. 2-3 – daher dann: einen streng anlassen, gleichsam anbarschen, -eo, ist, eig. das franz. brusquer quelqu'un, wiewohl mit besonderer Wendung der Bedeutung: verachten,

verächtlich behandeln; – endlich «2 sowohl auf lebende Wesen als auf Dinge bezogen, wiederum ganz brusquer quelqu'un und quelque chose, d. h. gleichsam mit Barschheit, ohne schonende Rücksicht auf Schwäche, Jugend, Krankheit oder Unzeitigkeit, behandeln, betreiben u. s. w. Daher alle die bei Freytag unter Nr. 1 aufgezählten abgeleiteten Bedeutungen und Beziehungen: ,,intempestive et ante tempus fecit quid, quaesivit, petitve c. a.; eregt debitum ante tempus c. a. r., acceleravit; spec. inivt m0ndum libidinosam camelus femellam c. a.; unte idoneum tempus fore maris conspersit palmam c. a.; nondum sanatum ulcus nudavit eschara” etc. – S. 83:

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ara weiter haben mit dem Begriffe des Logge

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y - - 7 wandten Wurzeln O?, "ET, popugit, comfodit, FS) teruit (eig. in einander stecken), vielleicht auch in FY2 fodit, sichtbar blieb. Wir stimmen demnach Böttchern bei, der in seinen Proben alttestamentlicher Schrifterklärung S. 207 S und TFF auch als sprachliche Correlate betrachtet: jenes gleichsam ö tjvztyrg, dieses gutyro oder rö rgvormróv, sinnlich-physische Ausdrücke, hergenommen vom Bau und Geschäft der männlichen und weiblichen Geschlechtstheile. Eben so nun wie Sp?, bohren, die Bedeutung gewann: deutlich nennen, genau bestimmen, so konnte auch S2 stechen, . eingraben, später bedeuten: den Gedächtnisse ein – und in Worten ausdrücken. (Vgl. auch Ges. thes. 1, 415.) – S. 120 wird N als aus NT und 7 zusammengesetzt betrachtet. Dagegen spricht die

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deutung: Zusammengefügtes (von -9 und -so öéuac) ebensowohl das Ganze der zusammengefügten Glieder, als das einzelne mit andern zusammengefügte Glied ausdrücken kann. Freilich geben unsere Wörterbücher in dieser Beziehung blos das specielle membrum genitale maris vel foeminae; aber schon a priori ist es schwer zu glauben, dass die Sprache hier die allgemeine Mittelbedeutung Glied übersprungen haben und jene ganz specielle Bedeutung etwas anderes seyn sollte, als ein dayon entlehnter Euphemismus; und überdiess fanden wir die Bestätigung dieser Voraussetzung schon längst in medicinischen Schriften, z. B. in jej geschriebenen System der Arzneikunde von Ibn-Scherif, Cod. Reg. Dresd. 17, Fol. 131 r. Ueberschrift des zweiten Theiles:

- Ä-, AF C-L - WäE - Coof, und ebenso in der allgemeinen Inhaltsanzeige desselben Werkes im Cod. Sen. Lips. 245, Fol. I r., d. h. von den Krankheiten der Glieder oder Körpertheile vom Kopfe bis zum Fusse, und von ihrer Heilung.

Das L&S entspricht ganz dem -L2-S der arabischen Aerzte in solcher Verbindung. Eben so auch als Geschlechtsglied, in einem türkischen Erbschaftsrechte, Cod. Sen. Lips. 18, Fol. 87 r. in dem Abschnitte über die Zwitter: «I, X, Azé&J, -0.5 -, »e «9» «J» (-03 2 9. Ein Zwitter ist der, welcher sowohl das männliche als das weibliche Glied hat. Nachdem nun einmal handäm durch Assimilation in haddam verwandelt worden war, bildete man wiederum davon das Vb. denom. haddem. Dass der semitische Sprachgebrauch in diesen Worten das in der Etymologie des pers. handam liegende Moment des organischen Zusammenhanges fallen liess, wird Niemanden irren, der sich auf diesem Felde umgesehen hat. – S. 134 0 A-2-BC thos, canis aureus „orkum mihi videtur er. Gr. äóöyvig ferus, feror, mordar, et xêtov canis." Ein seltenes dichterisches Wort wie äÄöyvg darf wohl nicht in einem naturgeschichtlichen Namen gesucht werden, der ganz gewöhnlich seyn musste, um in das Syrische übergehen zu können, während sich im Griechischen nicht die geringste Spur davon findet. Uebrigens bescheiden wir uns hier blos zu zweifeln, da wir selbst nichts besseres zu bieten ha

ben. – S. 43 vergleicht der Vf. zu I-G), 38, 3ci ? als stammverwandt Jo-, -, providus

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ER GÄNZUNGSBLÄTTER Num. 20. MÄRZ 1838.

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U-85, 2»e, und 2 »aä und werden ebenso wie die beiden ersten dieser Wörter vom Eingraben, Sticken, Zeichnen und Malen auf das Schreiben übergetragen, vgl. yoäq stv. S. 19 möchte der Vf. die Redensart

IFS WS von Verleumden zuerst bedeuten lassen:

„comedit obtrectationes s. calumnias alicuius, i. e. fructus s. pastus est, animum satiavit obtrectationibus." Wiewohl im Ganzen mit ihm einverstanden,

glauben wir doch, WS habe nicht die Nebenidee

des Genusses, – in dieser Beziehung wiirde die Redensart vielmehr von dem gebraucht werden, welcher Anderer Verleumdungen gern anhört, – sondern die des Verschlingens von etwas Voluminösen, Schweren und Gefahr bringenden, gleichsam Unver

daulichen und Ungedeihlicheu, wie G-2, »- im persischen Cyoy --- Q-----“ Schwur verschlingen, G°) - > à 2,9 Lüge verschlingen, für schwören, lügen. Dasselbe Bild liegt in dem trop. Gebrauche VOIl - und =-, s. meine Ausgabe von Alis

hundert Sprüchen S. 109. – S. 43 wird das «2 0 - - - nach Poo, iuravit per, erklärt: „h. e. conversus ad aliquem rel aliquid, testem invocans aliquem"e aliquid" in Uebereinstimmung mit Zamachschari in de Sacy's Anthol. gramm. S. ... u. - , Gesenius im Thesaurus unter 2 S. 173, und Ewald in der Gran ling. arab. II S. 72 u. 73. Trotz dieser gewichtige" Auctoritäten findet es Rec. immer noch natürliche, das 2 hier wie das lat. per als Ausdruck des Mittels aufzüfassen: so schwören, dass man sich Gotto» d. h. des Namens oder der Idee Gottes, zur Bekrtigung des Schwures bedient; ebenso das verwandte «Wo GG x 3 oder ASX:Ls, ich beschwöre dich durch Gott, d. h. bei Gott. – S. 62 würden. Wir . 7 - - ---ä zunächst mit zoo zusammenzustellen rathe", - --- so dass das Wort eigentlich bedeutete: übermüté behandeln. – S. 95 möchten die drei Bedeutung" von Ss lieber so umgestellt werden, dass "

zweite: abripuit u. s. w. die erste, die dritte: Ä die zweite, und die erste: inundavit die letzte Wür”

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