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2 geographische Ordnung. Bei jedem, Krorte eb er Nachrichten über 1) Topographie des Ortes, iner Quellen und Anstalten; 2) die klimatischen erhältnisse desselben; e urorts oder seiner Heilquellen; 4) zählt dann diese f, beschreibt 5) ihr physisches und 6) chemisches erhalten, 7) ihre Stellung zu den übrigen Mineraljen, 8) die Art ihrer Anwendung und Wirkung gen Krankheiten, 9) ihre Eigenthümlichkeiten; Ät 10) die gesundheitspolizeilichen Anstalten, junnenärzte u. s. w. auf, unterrichtet Il) über die jmischen Verhältnisse, 12) die Art des Badebens, 13) die Vergnügungen und Umgebungen und 1) dié dem Brunnengaste nöthige Literatur. Anatt der früheren Kupfer erhalten wir kleine Karn, die einen bleibenderen Werth haben. – Hinjhtlich der Eintheilung der Heilquellen folgt der f. Osann, und bei Angabe der innern und äussern nwendung und Wirkung dieser Heilmittel diesem nd Hufeland. Recht gut ist die zweite Atheng j ersten Heftes: „Ueber den Gebrauch der Heiluellen im Allgemeinen" bearbeitet und allen Kurästen dringend zu empfehlen.

Das zweite Heft beginnt mit einer Einleitung, welcher allgemeine Vorschriften und die Einrichungen angegeben sind: welche der fremde Kurgast orjeinem Eintritte und auf der Grenze Böhmens zu eachten hat. (Von ausländischen Weinen erlegt er Kurgast keinen Zoll, sondern kann, eine Eimer ei einbringen; dagegen kostet jedes Pfneingorächten Tabaks nicht 36 Xr., sondern 3 fl. Conv. M. teuer. Ref.) – Karlsbad. Hier hätten manche den letzten Jahren entstandene Verbesserungen nd Verschönerungen angeführt werden können. er Plan von Karlsbad und seinen nächsten Umgeungen ist zu klein und undeutlich: Auf der Karte, je die Gegend von Karls-, Franzens- und Maenbad umfasst, sind die schon länger bestandenen Äusseen nicht angegeben. So führt die Chaussee on Karlsbad nach Franzensbad nicht über Mariaulm, sondern über Falkenau und Eger. – Der iesshübler Sauerbrunnen (in Phmo bekannter unjem Namen: Rodisfurter Säuerling Ref) wurde jnst mehr verschickt; jetzt gebraucht man ihn mehr s erfrischendes Getränk in Karlsbad und Teplitz. Marienbad. Das Wissenswerthe ist auch hier aus en neuesten Schriften mitgetheilt. Im Sommer 1837 ar kein Mangel an Equipagen, besonders durch je Einrichtungen des Fürsten Metternich, des K

3) das Geschichtliche des

Posthalters daselbst, waren jederzeit Pferde und Wagen zu bekommen. – Königswarth würde, wenn es nicht so nahe bei Marienbad läge, ein nicht unwichtiger Brunnenort seyn; wendete man bei Füllung des Brunnens die Hecht'sche Maschine wie in Franzensbad (aber nicht wie in Marienbad, wo sie unbenutzt im Winkel steht) an, so würde derselbe auch in der Entfernung, wie der von Selters, gebraucht werden können.

Franzensbad erhält wieder eine ausführlichere Beschreibung. – Das St. Wenzelsbad zu Tschachwitz, ein schwaches, erdig-alkalisches Eisenwasser, der Stecknitzer Gesundbrunnen, ein Alaunwasser und die Saidschützer Mineralquelle, eine erdig-salinische Eisenquelle, werden kurz erwähnt. – Grösseres Interesse erregen die bekannten Bitterwasser, die in den grossen Mergellagern der Dörfer Pillna, Seidlitz und Saidschütz bei Brüx gewonnen werden. (In Püllna findet man seit einigen Jahren eine kleine Badanstalt. Ref.) – Die Mineralquellen zu Bilin entquellen dem Gneuss und sind an kohlensaurem Natron reicher, als alle anderen deutschen, dazu kommt noch eine grosse Menge freies kohlensaures Gas. Man versendet viel und benutzt sie zur Gewinnung von kohlensaurer Magnesia. – Die Beschreibung von Teplitz nimmt wieder einen grössern Raum in Anspruch und giebt den Kurgästen reichhaltige Nachrichten. Hier findet sich wieder ein Kärtchen der Umgegend. (Bei der Literatur fehlt Schmelker's Skizze.) – Ueber das St. Josephsbad zu Tetschen, das Bad zu Johannesdorf, das zu Sternberg bei Schlau, die Vitriolwasser zu Msseno, Liebenwerda, das Johannesbad und noch 6 andere im Bidschor'er Kreise befindlichen Mineralbäder, das Kultusbad, die Nachoder Quellen (denen zu Cudowa ähnlich) und die übrigen in den verschiedenen Kreisen Böhmens gelegenen, weniger bekannten Mineralwasser werden mehr oder weniger kurze Beschreibungen gegeben. – In Mähren werden das Ullersdorfer Bad (eine Schwefeltherme, die schon 1586 von v. Klausenburg die Königin der mährischen Heilquellen genannt wurde), einige kalte Schwefelquellen in und bei Olmütz, der Andersberger oder Sternberger, Säuerling und die vorzüglichen Heilquellen zu Luhatschowitz betrachtet und zuletzt noch mehrere unbedeutendere der verschiedenen Kreise Mährens erwähnt. – Druck und Papier machen dem Verleger Ehre; namentlich verdient die seltene Correctheit erwähnt zu werden.

(Die Fortsetzung folgt.)

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M E DI C I N. e Brunnen- und Bade schriften.

(Fortsetzung von Nr. 80.)

8) BERLIN, b. List u. Klemann: Jahrbücher für Deutschlands Heilquellen und Seebäder. Herausgegeben von C. v. Graefe etc. und Dr. M. Kalisch. Zweiter Jahrgang. 1837. X u. 438 S. 8. (2 Rthlr.)

ie hohen deutschen Staatsbehörden unterstützen die Herren Herausgeber rühmlichst. Peez theilt einige interessante Heilungsgeschichten, durch die Wiesbadner Thermen bewirkt, mit; vorzügliche Wichtigkeit hat die Heilung zweier Jahre hindurch taub und stumm gewesenen jungen Personen. Jährlich kommen wenigstens 3000 an Auftreibungen und Verhärtungen der Unterleibsorgane Leidende zur Saison. In Leber- und Milzleiden lässt er eine Portulakkur mit Nutzen gebrauchen. (Die Portula ca oiler a cea als Succus erpressus mit Bouillon, als Gemüse, Sallatetc.). Med. R. Doering berichtet über das Hospitalbad zu Ems. – Eine grössere AbhandIung liefert Schmelles über Teplitz. Ficinus untersuchte jeder der II verschiednen Quellen Teplitz's und Schönau's und erhielt fast gleiche Resultate wie Berzelius. Nur durch den Wärmegrad sind diese verschiednen Ausbrüche Einer Quelle verschieden und ähneln denen zu Gastein sehr, nur wirken sie materieller, erregend auf den Organismus, während diese geistiger. Nicht Krankheitsform, sondern Natur und Individualität des Kranken bestimmt den Wärmegrad der Bäder; deshalb nur bei torpidem Leben heisse, bei grosser Reizbarkeit lauliche. Hiernach richtet sich auch die Dauer der einzelnen Bäder und der ganzen Badekur. Der Glaube, dass man in Teplitz so heiss als es nur der Körper ertragen könne, baden müsse, hat viele unglückliche Kuren hervorgebracht. Der innere Gebrauch des Thermalwassers kommt besonders bei Stockungen im Pfortadersysteme, in der Leber, bei Steinbeschwerden, chronischen Brustkrankheiten etc. immer mehr in Aufnahme. Nach Heidler waren im Jahr 1836 über 2000 Badegäste in Marienbad. In der Umgegend finden sich 124 Säuerlinge. Dr. Fleckles liefert Kurbilder aus Karlsbad. Meinberg im Jahre 1836. Die Hei

lungen bestätigen die vom Dr. Piderit in seiner neue

sten Schrift mitgetheilten Ansichten. Das Sprudel

bad dient am zweckmässigsten zur äusserlichen An

wendung des kohlensauren Gases. Der Salzbrunnen A. L. Z. 1838. Zweiter Band.

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wurde häufig und mit Erfolg hei Verschleimungen,

Skrofeln, Stockungen in drüsigen Organen etc. getrunken. Dr. Gutjahr versichert der Ändjj Kurgästen in Gleissen sey 1836 so bedeutend jewej sen, dass ein grosser Theil nicht aufgenommen werden konnte. Allen Mitteln trotzende Flechten, selbst Herpes eredens wurden durch die Mineralmoorbäder geheilt. – In Langenbrücken waren nach Dr. Seither 232 Kurgäste. – Dr. Bannerth beschreibt die Verbesserungen der Landecker Badeanstalten und rühmt die Therme bei Krankheitszuständen der Geschlechtsorgane, wenn durch deren Schwächung eine mehr von der Schwäche des Nervenlebens ausgehende Reizung des Gefässsystems bedingt ist. Nach Schlagflüssen Gelähmte wurden, wenn nicht geheilt doch gebessert. – Die Brunnen- Molken-uj bj anstalt zu Salzbrunn zählte 1504 wirkliche Kurgäste von denen 795 brustkrank waren. Höchst günstig war der Erfolg bei anfangenden Brustkrankheiten auch wenn erbliche Ursache statt fand. Dr. Rae widerräth die Trinkkur in Altwasser den Schwangern. – Dr. Maas in Kissingen spricht über den Sättigungspunkt in Beziehung auf Trink- und Badekur daselbst. Er hält den Zeitraum der Kur, in welchem die kritischen Bewegungen beginnen, für den Sättigungspunkt oder (?) den Eintritt desselben. Sättigung des Körpers durch ein Arzneimittel oder Mineralwasser ist derjenige Zustand, in welchem der Organismus nicht mehr auf das früher ihn affizirende oder alterirende Mittel reagirt und bei fortgesetztem Gebrauche nach den verschiednen Stoffen verschiedne Krankheitszustände eintreten. Ref.) – Salzhausens Soolbadeanstalt gehört nach den Berichteu Dr. Möller's zu den besteingerichteten. – Auch Dr. Bluhm fand in Norderney, wie Lieboldt in Traemüde, die Seebäder stets heilsam gegen die häufigen Rückfälle des Wechselfiebers. Mähry stellt 1836 dem kalten 1833 gleich in Bezug auf die Salubrität der Badegäste. Am günstigsten zeigte sich die Wirkung der Seebäder bei nervösem Kopfschmerze und struma lymphatica. – Auch Dr. Wagner giebt Krankheitsgeschichten aus Karlsbad. Die Ileilquellen Massaus von Dr. Franque in Ems. „Seit einigen Jahren werden die Wiesbadner Thermenj im Winter von Kranken benutzt. – Durch das kalte, regnichte Wetter fehlten die sonst gewöhnlichen Hautkrisen in Ems und es traten mehr kritische Urinund Darmsecretionen hervor. Das schon sehr vor

gerückte Brustleiden eines jungen Arztes wurde durch

zweimal im Jahr 1836 gebrauchte Kur geheilt.– Die oao Schwalbachs halfen in einzelnen Fällen vyr Lähmung der Unterextremitäten wunderbar (diese Krankheitsform sah Dr. Fenner über 40 Male); der Paulinenbrunnen schien fast spezifisch gegen die habituelle Leibesverstopfung der aus Indien zurückkehrenden Engländer. – Dr. Reuter in Schlangenbad hat eine Brunnentrinkanstalt eingerichtet. – Die Schwefelquellen Weilbachs werden jährlich mehr benutzt. Kronthal's nicht unkräftige Stahlquellen besitzt der MedR. Dr. Küster in Kronberg. – Auch die Soolquellen von Soden benutzt man jetzt mehr. Dr. Richter in Wiesbaden erzählt die Heilungen von einer Arsenikvergiftung und einer febris hectica durch Diarrhoea purulenta arthritica entstanden. – Dr. Hausleutner giebt 16 Krankengeschichten aus der Saison 1856 in Warmbrunn. – Dr. Kalisch theilt einige Bemerkungen über das Verhältniss der Mineralquellen zur Naturwissenschaft, Heilkunst und zu den vorliegenden Jahrbüchern mit. – Unter den vermischten Nachrichten findet sich eine über die Mineralquelle zu Godelheim, die der verewigte Himly an sich gekauft hatte.

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Die beiden anderen Quellen sind nicht wesentlich von der Haupttrinkquelle verschieden. Sie liegen dicht am nördlichen Ä des grossen Plattensees, wurden schon gegen Ende des XVII.Jahrhunderts, jedoch nur von Ä und Landleuten, und erst in Mitte des XVIII, trotz ihrer höchst unvollkommnen Einrichtungen, von vielen Kranken benutzt. Joseph II. verbesserte nach Aufhebung der Abtei Tihany, welcher diese Quellen gehörten, die vielfachen Mängel, welche indessen kurze Zeit nach seinem Tode wieder erschienen, als die Benediktiner von Tihany wieder Besitz genommen, hatten. Erst 1821 wurde durch den Badearzt Dr. Adler eine neue Aufräumung und Fassung der drei Quellen bewirkt und mannichfache Verschönerungen gemacht. Im Jahr 1836 fanden sich nahe an 1000 Kurgäste, von denen sehr viele die kalten Bäder im Plattensee (der nach Schuster's und des Vf's. Untersuchungen nur ein diluirter Säuerling ist) gebrauchten. Die Preise für Wohnung, Bäder und Beköstigung sind sehr hoch. Die Füllung des

viel in Ungarn gebrauchten Wassers lässt vieles zu

wünschen übrig. Die Quellen entspringen aus Kalkstein (die Basalttuffe, in welchem auch das Titaneisen vorzugsweise vorkommt, scheinen aber einen nicht unbedeutenden Theil zum Ursprunge dieser Quellen beizutragen. Ref.) Ueber die Trinkund Badekur, die Wirksamkeit der Quellen, die Anzeigen und Gegenanzeigen zu ihrem Gebrauche giebt der Hr.: Vf. theils aus eignen, mehr noch aus den Beobachtungen des Badeärztes und einiger Pesther Professoren das Bekannte.

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: 12) BarsLAU, b. Max u. Comp.: Die Brunnen- und

Molkenanstalt zu Salzbrunn von Dr. A. Zem

- plin, K. P. Geheimen (m) Hofrath (e) und Reichsgräfl. von Hochbergschem ersten (m) BrunnenÄrzt (e) zu Salzbrunn, Ritter etc. Zweite Bondchen. Für die Aerzte. 1837. X u. 186 S. 8. (16 gGr.)

Ein erstes Bändchen „für die Kurgäste“ erschien im Jahr 1831 und hat schon 3 Auflagen erlebt. Bekanntlich liegt Ober- und Wiedersalzbrunn im schlesischen Gebirgskreise Waldenburg und hat doch ein sehr angenehmes und gesundes Klima. Die beiden Trinkbrunnen, der Ober- und Mühlbrunnen unterscheiden sich fast nur durch den etwas geringeren und grösseren Kohlensäuregehalt und wirken gelind erregend auf das Nerven- und Arteriensystem. Im Venensysteme erregen sie oft Blutflüsse, meistens aber venöse Ausscheidungen aus den Darmhäuten nach mehrtägigem Gebrauche. Noch mehr werden die Nierensecretionen qualitativ und quantitativ in Thätigkeit gesetzt. Aber auch Absonderungen der Leber und Haut werden vermehrt und auf das Drüsensystem lebhaft eingewirkt. , Aufmerksam macht der Vf. auf die ersten Zeichen der beginnenden Lungenschwindsucht und zeigt, dass nur in dieser Zeit dauernde Hilfe in Salzbrunn zu hoffen ist, da die ausgebildete hier, wie an allen Kurorten unheilbar bleibt. Die Phthisis pulm, er hypochondriis wird häufig durch den Oberbrunnen in Verbindung mit Molken glücklich beseitigt, vorausgesetzt dass nicht erbliche Tuberkeldyskrasie statt findet. Das nehmIiche gilt von der Phthisis metastatica und der laryngea und trachealis in ihrem ersten Stadio. Interessant sind die Bemerkungen über die nervösen Lungen

leiden, von welchen, wie auch von den genann

ten Krankheiten, mehrere Beobachtungen und Wirkungen der Brunnen- und Molkenkur mitgetheilt werden. Bei den Skrofelkranken kommt nicht allein

diese Kur, sondern auch die ausgezeichnet heilsame Gequellen fast ein Jahrhundert hindurch einen nicht un

birgsluft in Betracht. Lehrreich sind ebenfalls die Krankengeschichten dem grossen Heere der Unterleibskrankheiten angehörend, wo oft ein schwächeres alterirendes Wasser grössere Dienste leistet als das kräftigste. – brunn beobachtete, geschahen meistens durch den Darmkanal, dann durch die Blase, seltner durch die -Haut, am seltensten durch alle drei Colatorien nach einander. Häufiger geschieht die Heilung durch Lysis. „Die Krisen zeigen sich fast nur bei den Unterleibskranken und hier oft am 7., 14. oder 21. Tage, zuweilen erst in der Heimath. Selten, ja wohl gar nicht erscheinen sie bei den idiopathischen Brustkranken. Fünf Male beobachtete der Vf. Aushusten einzelner Lungensteine, rechnet es aber nicht zu den kritischen Erscheinungen. Als Vorkur bedürfen plethorische Brustkranke kleiner allgemeiner und örtlicher Blutentleerungen, einige einer Fontanelle oder eines Haarseiles; Unterleibskranke einer 14tägigen Kräuterkur. Ueber Nachkuren bestätigt der Vf, die

Die Krisen, welche der Vf. in Salz

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Nachdem diese kalten erdig-salinischen Schwefel

bedeutenden Ruf erhalten hatten, versanken sie durch

Vernachlässigung der Fassung wieder in dem sum

sigen Erlengebüsche, dessen Besitzer, ein Bauer

teinbach, dem die das Wasser benutzenden Kranken das Gras seiner Wiese zertraten, sich anschickte die ihm schadenden Quellen ganz zu verschütten, als Dr. Wilhelm in Sickingen, der sie seit Jahren mit Notzen verordnete, den Gräfen von Oberndorf vermochte, die Quellen zu kaufen und ein Badehäuschen zu

erbauen. Nach Berücksichtigung des geognostischen

Verhältnisses der Umgegend theilt Hr. P. die von ihm gefertigte chemische Analyse mit, aus welcher

die grosse Aehnlichkeit dieses Schwefelwassers mit

dem zu Langenbrücken hervorgeht; nur hat jene": fast noch einmal so viel Hydrothionsäure und 2 m so viel schwefelsauren Kask. Nach Dr. Wilhelm soll das Wasser vom Magen leicht vertragen werde, und joj 6Ä10jädern von -28 R. ein Badeausschlag entstehn,

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GLAnus, b. Schmid: Das Stachelbergbad bei Linthal im Kanton Glarus und seine Umgebungen. Zin topographisch – medicinischer Versuch von J. Trümpy, Dr. und Badearzt daselbst. Zweite umgearbeitete Auflage. 1S37. VIII u. von 9– 197 S. 8. (20 gGr.) eses schwache alkalische Schwefelwasser wurde der Mitte des vorigen Jahrhunderts hin und wie»enutzt, aber erst 1830 mit einem Badehause hen. Von den geognostischen Verhältnissen ren wir gar nichts, von den chemischen nur das, 1814 Kielmeier bei einer Untersuchung des Wasin Tübingen fand. Bei der inneren Kur trinkt eine halbe bis ganze Flasche. Gebadet wird + 23–25° R. Bei der Badauschlagskur bleibt Morgens eine und Abends eine halbe Stunde ade und steigt täglich um eine halbe Stunde, bis Morgens 2 und Abends 2 Stunden badet. Dieur erfordert 4 bis 5 Wochen Zeit und grosse icht wegen Erkältungen. In der Regel währt vom 12. bis 14. Tage erscheinende Ausschlag 6 3 und die Abschuppungsperiode 8 bis 10 Tage. hröpft wird hier weniger als in andern Bädern Schweiz; übrigens wird der in den ersten 3 Woder Kur nicht erschienene Badausschlag dadurch orgerufen. Eine grosse Anzahl von Heilungen 2hiedner Krankheitsfornen bestätigt die WirkKeit dieses Schwefelbades. Druck- und Schreiber finden sich in Menge und die Schreibart ist t deutsch.

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81. MAI 1838. \

48 Untersuchungen angestellt wurden, soscheint die in dem Wasser enthaltene Menge des Hydrothiongases noch immer nicht fest bestimmt zu seyn. Das Geschichtliche und die physikalisch – chemischen Verhältnisse der Schwefelquellen und des Moores werden im ersten Abschnitte erörtert, während im zweiten das Medicinische vorherrscht. Der Vf., welcher in den Jahren 1834 und 35 Badearzt war, behandelte in diesem Zeitraume 208 Kranke, von denen 170 geheilt wurden und 38 ungeheilt blieben. Unter den Geheilten waren 6 mit Phthisis pulmon. tuberculosa (?), fünf dergleichen Kranken blieben ungeheilt. Von

grossem Nutzen war der Gebrauch des Lndwigbades

auch bei Plethora abdominalis und Hämorrhoiden.

chronischen Hautausschlägen, Gicht und Scrofeln etc.

Ausgezeichnet heilsam fand K. die Moorbäder. –

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