Polytechnisches Journal, Band 18

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Seite 94 - Preßglanz aufgesezt hat. Die Dampstrumpe ist an sich selbst gar leine schwierige Operation. Wird mit Vorsicht und Sachtenntniß dabei zu Werte gegangen, so kann das Fabrikat nie leiden, oder dabei Schaden gemacht werden. Hiemit muß ja überhaupt immer jede Arbeit ausgeführt werden, wobei die Einwirkungen mechanischer Kräfte, oder chemischer Mittel, Statt findet, die von dem Arbeiter geregelt und abgemessen werden müssen, damit der Erfolg gesichert werde.
Seite 380 - Schwefelsäure und 300 bis 400 Theile Wasser anwendet, und 6 bis 8 Stunden lang kocht, während man das verdampfende Wasser nachgießen muß; oder es wurde durch Dampf in einem hölzernen Gefäße gekocht, wobei man auf 100 Theile Stärke 6 bis 8 Theile Schwefelsäure und 200 bis 300 Theile Wasser anwendet, und die Flüssigkeit 8 bis 10 Stunden in dei Temperatur des kochenden Wassers erhält'").
Seite 224 - Tiegel gechan werden, welcher der Wirkung des Feuers am meisten bloßgestellt ist; derjenige aber, welcher leichter flüssig ist, kommt in die oberen. Auf diese Weise glaubt der Patent - Träger sich in den Stand gesezt, große und schwere Gegenstände aus Stahl, wie z. B : Achsen und Cylinder gießen zu können ; Stahl von der ersten Güte für Artikel verwenden zu können, die desselben bedürfen, und schlechtere Sorten zn andern Maaren, wodurch «r für beide größere Wohlfeilheit zu erzielen...
Seite 381 - Bodensaz ist daher auch um eben so viel geringer); der Kochbottig dauert weit länger, weil die Holzfaser von der geringen Menge Schwefelsäure nur schwach angegriffen wird ; überhaupt kann man an, nehmen, daß die Bereitungslosten um etwa zwei Drittel vermindert werden, und für den Centner «ur etwa 1 Rthlr.
Seite 382 - V. 3. >!>, 25 sowohl zum Versüßen der Speisen und Getränke, als auch bei der Bereitung des Obst- und Iohannisbeerweins, des Biers"') und des Essigs mit großem Vortheil gebraucht werden kann, was die Erfahrung bereits bestätiget hat: so ist zu erwarten, daß die Bereitung des Stärkezukers künftig viel allgemeiner als bisher, als landwirthschaftliches Gewerbe wird betrieben werden, und daß ein Theil der Millionen baaren Geldes, welche jährlich für Zuker ins Ausland gehen, der inländischen...
Seite 96 - Walzen wikelt, welche Vertiefungen haben, wo die Leisten hineinfallen , damit es dicht auf einander liege. Auf diese Walzen wird das nasse Tuch recht fest gewikelt, dann werden dieselben aufrecht gestellt, um auszutrdpfeln, und 3 Stunden hindurch durchgedämpft, entweder über einem offenen Kessel, oder in einem verschlossenen Behälter, in welchem die Dämpfe aus einem Generator treten ; oder man bedient sich hohler Walzen, durch welche die Dämpfe streichen.
Seite 51 - Wirkung stehet. Uebrigens kann auch die Anwendung der sezier» nur bis zu einem gewissen Maße Statt sinden, da im Gegentheile jener des Dampfes fast keine Glänzen gesezt sind. So, z. B. ist eine Dampfmaschine von 60 Pferde -Kräften noch kein Riesenwerk; sie kann in einem kleinen Räume aufgestellt werden, und ihr Gang ist eben so regelmäßig und gleichförmig, als der einer Maschine von 4 Pferden. Wie ungeheuer, plump und unbehilflich würde aber eine Roßkunst in allen ihren Dimensionen ausfallen,...
Seite 7 - Personen bedie, nm können , welche in Zimmer oder geschlossene Räume eindringen wollen, die mit Rauch oder anderen Dämpfen gefüllt sind, entweder um das Feuer zu löschen, oder Personen und Geräthe aus denselben zu retten, ') worauf Karl Anton Deane, Schiff-Kal« faterer in Charles-Street zu Deptfort, in Kent, sich am 20.
Seite 95 - Preßspindel. Mittelst dieser Maschinerie wird die Arbeit in folgender Art ausgeführt. Die in mehreren Lagen auf der gußeisernen Platte befindliche Leinwand wird zuerst stark mit Wasser be, gössen; dann wird angefeuert und die Platte so erhizt, daß sie glüht. Das zu...
Seite 94 - Granitstein ruht. Der Ofen hat an der vorderen Seite 2 Oeffnungen mit Thüren zur Feuerung. Der Herd ist etwa 1 Fuß hoch. Die Flamme trifft die eiserne Platte unmittelbar. An der hintern Seite des Ofens befindet sich die Rauchrohre, ohne weitere Züge, denn das Feuer muß...

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