Lehrbuch der Psychotraumatologie

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UTB GmbH, 21.05.2009 - 432 Seiten
Aufbau des Lehrbuchs und Hinweise fur die Lekture 9 TEIL I: Allgemeine Psychotraumatologie 1 Einfuhrung 15 1.1 Psychotraumatologie als Forschungs- und Praxisfeld 15 1.1.1 Psychisches Trauma als atiologische Kategorie 19 1.2 Seelische und korperliche Verletzungen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 22 1.3 Zur Geschichte der Psychotraumatologie 31 1.3.1 Naturgeschichte der Psychotraumatologie 32 1.3.2 Wissenschaftsgeschichte der Psychotraumatologie 34 1.4 Diagnostik als "Momentaufnahme": Syndrome der allgemeinen und speziellen Psychotraumatologie 43 2 Situation, Reaktion, Prozess - ein Verlaufsmodell der psychischen Traumatisierung 61 2.1 Zur Phanomenologie der traumatischen Situation 67 2.2 Der Riss zwischen Individuum und Umwelt: Peritraumatische Erfahrung im Modell des "Situationskreises" 76 2.2.1 Pathogenese des psychischen Traumas 87 2.2.2 Zur Psychobiologie der peritraumatischen Erfahrung 91 2.3 Fassen des Unfasslichen - die traumatische Reaktion 95 2.4 Anpassung an das Trauma: Strukturveranderungen im traumatischen Prozess 100 2.4.1 Struktur und Dynamik des traumatischen Prozesses 101 2.4.2 Idiographische Untersuchung traumatischer Prozessverlaufe 104 2.4.3 Kontrolloperationen und Strukturveranderung im traumatischen Prozess 111 2.4.4 Psychobiologie des traumatischen Prozesses 118 2.5 Zusammenfassung von Kapitel 2: Das Verlaufsmodell der psychischen Traumatisierung in seinen wichtigsten Implikationen 127 3 Differenzielle Psychotraumatologie: Erforschung von Traumafolgen nach dem Verlaufsmodell 133 3.1 Objektiver Zugang zum Trauma 135 3.1.1 Typologie traumatischer Situationen 135 Schweregrad 135 Haufung traumatischer Ereignisse oder Umstande 137 Mittelbare vs. Unmittelbare Betroffenheit 137 Gesichtspunkt der Verursachung 138 Verhaltnis zwischen Tater und Opfer 138 Klinisch relevante Situationsdynamiken 139 3.1.2 Situationstypologie im Tierversuch 140 3.2 Subjektiver Zugang zum Trauma 145 3.2.1 Subjektive Disposition: Die Erwartung des Unerwartbaren 145 Aktuelle Disposition 145 uberdauernde Dispositionen 146 Protektive Faktoren 146 Risikofaktoren 147 Differenzielle physiologische Dispositionen 149 3.2.2 Abwehr-, Coping- und Personlichkeitsstile 150 3.2.3 Motivation und Triebdispositionen 153 3.3 Differenzieller Verlauf der traumatischen Reaktion und des traumatischen Prozesses 155 3.3.1 Direkte Folgen des Traumas 155 3.3.2 Differenzielle Betrachtung der mittelbaren Folgen 167 3.4 Forschungsstrategien der Psychotraumatologie 169 3.4.1 Methodenintegration am Beispiel der Deprivationsforschung 173 3.4.2 Forschungsdesigns der Psychotraumatologie 185 3.4.3 Untersuchungsinstrumente 188 4 Traumatherapie 194 4.1 Sozialpsychologische Abwehrprozesse bei Erforschung und Therapie psychischer Traumatisierung 194 4.2 Krisenintervention 201 4.3 Gesichtspunkte der postexpositorischen Traumatherapie 202 4.3.1 Regeln fur die Traumatherapie 206 4.3.2 Psychodynamisch orientierte Ansatze der Traumatherapie 210 4.3.3 Verfahren der Verhaltenstherapie 218 4.4 Prinzipien der Psychotherapie traumatischer Prozesse 220 4.5 Psychotraumatologisch fundierte Psychotherapie (PFP) 234 4.5.1 Trauma-Akuttherapie nach der MPTT 240 4.6 Psychopharmakotherapie 244 5 Pravention 247 TEIL II: Spezielle Psychotraumatologie 6 Holocaust 254 7 Folter und Exil 261 8 Kindheitstrauma 270 8.1 Risikofaktoren und protektive Faktoren in der Kindheitsentwicklung 274 8.2 Situation - Reaktion - Prozess: Das Kindheitstrauma im Verlaufsmodell 276 8.3 Traumatherapie bei Kindern 279 8.4 Sexueller Kindesmissbrauch 281 8.4.1 Soziodynamik und psychotraumatologische Abwehrprozesse beim Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs 283 8.4.2 Gedachtnisforschung und die sog. "False-Memory"-Bewegung 284 8.4.3 Traumatische Situationsfaktoren und symptomatische Folgen 287 8.

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Über den Autor (2009)

Gottfried Fischer (verstorben) war ein deutscher Psychotherapeut und Psychoanalytiker. Er war bis 2009 Professor für Klinische Psychologie an der Universität zu Köln und war zuletzt Direktor des Instituts für Psychologie und Psychotherapiewissenschaft (IPPTW) der Steinbeis-Hochschule Berlin.

Riedesser studierte in Freiburg im Breisgau Medizin und war ab 1979 Arzt an der Kinderklinik der Universitätsklinik Freiburg. 1984 schloss er seine Facharztausbildung als Kinder- und Jugendpsychiater ab, 1988 beendete er seine psychoanalytische Ausbildung und erwarb die Zusatztitel „Psychotherapeut“ und „Psychoanalytiker“. Im gleichen Jahr habilitierte er sich. Er leitete als Oberarzt die psychosomatische Abteilung der Freiburger Universitäts-Kinderklinik und folgte 1991 einem Ruf an die Univers