Geschichte des k. k. Infanterie-Regimentes Hoch- und Deutschmeister Nr. 4: Ergänzungs-Bezirks-Station Wien

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Verlag des Regiments, 1879 - 726 Seiten

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Seite 698 - Die österreichische Armee hat, auf zwei Seiten angegriffen «von den Heeren mächtiger Staaten und am entscheidenden Kriegs«schauplatze vom Unglücke heimgesucht, unter den obwaltenden «Umständen das Möglichste geleistet und erreicht. . . . «Der Krieg hat dem Kaiserstaate schwere Opfer gekostet; «das Blut von Tausenden seiner Helden ist .aber nicht umsonst «geflossen. Es hat dem Stolze und Schilde Oesterreichs, seiner «Armee ruhmvolle Erinnerungen und wichtige Lehren, die dank«bare Theilnahme...
Seite 535 - Staatsdiener. Von Unserer glorreichen Armee versehen Wir Uns der altbewährten Tapferkeit, Treue und Ausdauer. Sie wird Uns wie Unseren Vorfahren ein Pfeiler des Thrones, dem Vaterlande und den freien Institutionen ein unerschütterliches Bollwerk sein.
Seite 404 - Unwürdige hinausgestoßen werden, dem sein Leben theurer ist, als seine und unsere Ehre; mit den Merkmalen der öffentlichen Achtung geziert, werde ich unserem Souverän und der Welt jene Tapferen vorstellen, die sich um das Vaterland verdient gemacht haben, und deren Namen ich ewig in meinem Herzen tragen werde. Noch bleibt mir eine Erinnerung übrig, der wahre Soldat ist nur dem bewaffneten Feinde furchtbar, ihm dürfen die bürgerlichen Tugenden nicht fremd sein.
Seite 405 - Frevel um so strenger ahnden, als die Absicht unseres Monarchen nicht dahin geht, benachbarte Völker zu bedrücken, sondern sie von ihren Bedrückern zu befreien und mit ihren Regenten ein festes Band zur Erwirkung einer dauerhaften Ruhe und zur Handhabung allgemeiner Wohlfahrt und Sicherheit zu knüpfen.
Seite 403 - Waffengefährten, ruhen die Augen der Welt und aller, die noch Sinn für Nationalehre und Nationaleigentum haben. Ihr sollt die Schmach nicht teilen, Werkzeuge der Unterdrückung zu werden. Ihr sollt nicht unter entfernten Himmelsstrichen die endlosen Kriege eines zerstörenden Ehrgeizes führen. Ihr werdet nie für fremdes Interesse und fremde Habsucht bluten. Euch wird der Fluch nicht...
Seite 432 - auf dem Schlachtfelde die ersten Soldaten der Welt! Seid «und bleibt es im Geiste der Disciplin, der Ordnungsliebe, der «Ehrfurcht für das Eigenthum der Bürger! Dann seid ihr nicht «allein die erste, dann seid ihr auch die einzige Armee, und «das dankbare Vaterland wird euere Thaten segnen.
Seite 606 - „Meiner tapferen Armee (das sind die Worte des Kaisers), dass „.sie sich in Meinem Herzen ein unvergängliches Denkmal der Liebe „„und Dankbarkeit errichtet hat."" Seine Majestät fügen die für „mich so höchst schmeichelhaften Worte bei: „„aus dem Munde „„ihres würdigen Feldherrn wird sie diesen Ausspruch am liebsten „„vernehmen.
Seite 715 - Lieber Herr Vetter Feldmarschall Erzherzog Albrecht! Eine erhebende Feier ist es, die Ich in freudiger Erinnerung, dass Euer Liebden nunmehr ein halbes Jahrhundert Meiner Armee angehören, zu begehen im Begriffe bin. Das warme Soldatenherz, welches der Jüngling in fernliegender Zeit der Armee entgegenbrachte, Sie haben es ihr bis zum heutigen Tage unverändert bewahrt. In Zeiten des Friedens war Ihre hingebungsvolle Thätigkeit, Ihr ganzes Sinnen und Streben stets der Wohlfahrt und der tüchtigen...
Seite 598 - sein, wenn ich in der Hauptstadt eines treulosen Feindes die «Brust meiner wackeren Gefährten mit dem blutig und ruhmvoll «errungenen Zeichen ihrer Tapferkeit werde schmücken können." «Vorwärts also, Soldaten! nach Turin lautet die Losung; «dort finden wir den Frieden, um den wir kämpfen. Es lebe der «Kaiser! es lebe das Vaterland!
Seite 716 - Rückblicke auf solch' eine ruhmvolle Vergangenheit, „Euer Liebden Meine eigenen und die nicht minder herzlichen und „aufrichtigen Glückwünsche Meiner Armee hiemit darbringen. „Möge die Gnade des Allmächtigen Euer Liebden zu Meiner „Freude und zum Heile des Vaterlandes noch lange Jahre in ungebrochener Kraft erhalten ! „Wien, am 17. April 1877. „Franz Joseph. mp...

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