Handbuch der Glasfabrikation nach allen ihren Hauptund Nebenzweigen, Band 1

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B.F. Voigt, 1885 - 666 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 160 - Thon wird nun nicht allein zerschnitten, sondern auch gehörig gemengt, zugleich durch die Flächen der unter bestimmten Winkeln (20 bis 25°) gegen die Horizontale geneigten Messer gedrückt, von oben nach unten gepresst und durch eine etwas über dem Boden befindliche, etwa 0,15 m im Quadrat haltende...
Seite 78 - Die zu pulverisierenden Materialien werden durch einen an dem Umhüllungskasten befindlichen Trichter in das Innere des Apparats gebracht und aus der ersten Trommel durch die entsprechend weiten Zwischenräume der Stäbe...
Seite 130 - Meilen in der Lunge und streicht in schiefer Richtung aus einer nicht genau bekannten Tiefe bis an die Erdoberfläche , wo es früher zu Tag ausging. An dieser Stelle ist es aber schon ganz abgebaut und die Schachte, welche zu ihm führen, gehen jetzt schon 80 — 120 Yards (a 3 cngl.
Seite 130 - ... Formation ist. Wie überall in jener Gegend , durchsetzen Gänge von Eisenstein alle diese Schichten und sind , wo sie in den Thon eindringen , sehr nachtheilig für dessen Qualität. Das Thonlager selbst hat eine durchschnittliche Mächtigkeit von 5 FUSS , welche jedoch stellenweise bis auf 3 FUSS sinkt. Die Qualität der verschiedenen Schichten ist sehr ungleich und namentlich in der Mitte besser als da, wo der Thon mit dem Hangenden und Liegenden in Berührung kommt; immerhin ist sie aber...
Seite 130 - Glashäfeu u. dgl. erforderliche ausgezeichnete Qualität zu erreichen. — Von dem für Glashäfen, Schmelztiegel usw einzumischenden gebrannten Thon werden die rohen Stücke in einem gewöhnlichen Brennofen gar gebrannt und dann grob gemahlen. Zur Verarbeitung wird der Thon nicht eingesumpft oder geschlämmt, sondern nur durch Besprengen mit Wasser angefeuchtet und zwar die beiden ersten Sorten nur so weit , dass sie sich eben formen lassen, die dritte etwas mehr, so dass sie sich zu zähen Klumpen...
Seite 37 - Steine. A. Glas fahr ikation. Glas wird in einem, vor mehr als 2000 Jahren geschriebenen chinesischen Buche bereits besprochen '). Die orientalische Glasindustrie während des Mittelalt ers bespricht C.
Seite 313 - Krystalle zu erzeiigen, erscheint nicht nur durch das Streben nach grösserer Widerstandsfähigkeit und Wohlfeilheit gerechtfertigt ; man trachtete auch , wenn gleichzeitig bei verringertem Bleioxydgehalte das Kali vermehrt wurde , zielbewusst nach reinerer Farbe des Produktes , da stark bleihaltige Gläser nur zu gern ins Gelbliche stechen. Zu berücksichtigen bleibt indessen stets, dass solche härtere Sorten mit Erfolg nur da erzeugt werden können, wo Holz- oder Gasfeuerung das Schmelzen in offenen...
Seite 130 - Thon nicht eingesumpft, und noch viel weniger geschlämmt, sondern nur durch Besprengen mit Wasser angefeuchtet, und zwar die beiden ersten Sorten nur soweit, dass sie sich eben formen lassen, die dritte etwas mehr , so dass sie sich zu zähen Klumpen formen lässt.
Seite 130 - Ausserdem wird in allen drei Qualitäten noch zwischen streng und mild , dh harter und weicher Abart, unterschieden; beide werden getrennt gehalten und nach Erforderniss untermischt. Die ersten beiden Qualitäten werden , so wie sie zu Tage gefördert sind , noch einmal sortirt ; Weiber zerschlagen die Stücke mit dem Hammer und sondern jeden mit Aederchen von Eisenstein und anderen Verunreinigungen durchzogenen Theil aus. Die so verworfenen Stücke kommen zur dritten Sorte und gehen alle mit in...
Seite 78 - Zentrifugalkraft in die zweite entgegengesetzt laufende geschleudert, wo sie, teilweise zerschlagen, aus dieser in die dritte (wieder in der Richtung der ersten laufenden) getrieben, immer weiter zerkleinert in die vierte (äußere) bzw.

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