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*) Ich hatte Blaha's obskuren Namen vor 1849 nie gehört, ihn nie gekannt, ich hatte nie mit Blaha eine Streitsache, und habe bereits vergessen gehabt, daß er mich und einen Andern in der Wiener Zeitung auf eine ebenso plumpe als prahlerische Weise angegriffen, worauf ich in jenem Blatte gar nicht geantwortet – weil ich Blaha schonen wollte. Ich ersuchte ihn seiner Zeit, mir über die Entfernung aus der Reitschule eine schriftliche Relation zu machen, solches lag in seinem Interesse und er versprach sie zu schreiben; aber später ließ er mir durch Joh. Valmagini sagen, er werde nichts schreiben. Einige Wochen darauf, als der 6. October gedruckt war, brachte er mir ein Schreiben Streffleur's in Abschrift, und ich versprach ihm, solches im Anhange des Werkes nachzutragen, da es sich nicht thun läßt, daß man in eine gedruckte Schrift weitläufige Stellen dort wo sie hingehören – wie ein Scheit in einen Holzstoß einschieben kann. Blaha dauerte dies zu lange, er lechzte nach Belohnungen, er griff zum Selbstlob, wobei er vergaß, daß meine Denkschrift, meine Denkschrift ist, und ich als Autor derselben von der Person des Verfassers und jener des Platzoffiziers Dunder ganz abstrahire, und letzteren, als eine historische, im October unausgesetzt wirkende Person nennen mußte, während Blaha seit dem 6, October sich außer der Sphäre einer derlei Wirksamkeit befand. Dr.

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*) Auch von Hrn. FML. Baron von Bechthold erhielt ich ein höchst anerkennendes, gütiges Schreiben, welches mir so wie jenes des Hrn, Majors Streffleur, als theuere Andenken unschätzbar bleiben, Dr.

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widerlegten Angriff in der W. Z. v. 1. März d. J. nicht replizirt, und bedaure, daß sich dessen Gutmüthigkeit zu jenem Schritte durch obskure Böswilligkeit. Anderer verleiten ließ. Letztere werde ich entlarven. – Dr.

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