Der organismus der philosophischen idee in wissenschaftlicher und geschichtlicher hinsicht

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Arnold, 1850 - 477 Seiten
 

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Seite 463 - Das was ist zu begreifen, ist die Aufgabe der Philosophie, denn das, was ist, ist die Vernunft. Was das Individuum betrifft, so ist ohnehin jedes ein Sohn seiner Zeit; so ist auch die Philosophie, ihre Zeit in Gedanken erfaßt.
Seite 3 - Gliederung selbst, steht aber zugleich hiermit notwendig in der geschichtlichen Bewegung, indem der Geist nur in der Geschichte die Bedingungen seiner allseitigen Erfüllung und den Totalzusammenhang mit sich selber gewinnen kann. Diese geschichtliche Fortbestimmung der philosophischen Idee geht übrigens von dieser selbst aus, hat in dem Wesen derselben ihr Prinzip und die substantiellen Motive ihres Prozesses, woraus folgt, daß auch die wahre geschichtliche Form und Darstellung der Idee notwendig...
Seite 1 - ... in der Folge auf Fichtesche Art als Tat aus der Subjektivität abgeleitet werden. (Das ist wiederum auch Ulricis Auffassung; vgl. S. 59.) Nun heißt es: „Die absolute Tatsache, dh diejenige, welche keine Voraussetzung hat als sich selbst, ist der reine Gedanke ; denn alle andere Tatsächlichkeit, innerliche wie äußerliche, wird von ihm erst als solche gesetzt und bestimmt, während er ursprünglich nur sich selber setzt .... oder indem er sich selbst schlechthin setzt, setzt er auch das Sein.
Seite 333 - Hillebrand gesteht selbst, es sei schwer „die verschiedenen Phasen und Formen der Scholastik nach einer sachlichen und begrifflichen Anordnung darzustellen, weil eben in ihr und ihrer Gestaltung keine rechte Immanenz der Idee sich betätige, mithin keine organische idealbegriffliche Fortbewegung mit Bestimmtheit hervorzuheben sei.
Seite 100 - ... zufällig, sondern wird zu einer bloßen Eigenschaft der Wesenheit selbst. Der Begriff der Idee wird hinreichend klar bestimmt nochmals: „Die Idee bleibt sich selbst Prinzip und Substanz in dem zeitlichen Fortschritte ihrer Selbstbestimmung; sie ist hiermit ihre eigene Immanenz in diesem Prozesse und so auch ihr eigener Organismus." „Die Aufgabe dieser Darstellung beruht nun darin, jene organische Immanenz der Philosophie und philosophischen Idee in der Geschichte ihrer Fortentwicklung nachzuweisen...
Seite 2 - ... denn alle andere Tatsächlichkeit, innerliche wie äußerliche, wird von ihm erst als solche gesetzt und bestimmt, während er ursprünglich nur sich selber setzt .... oder indem er sich selbst schlechthin setzt, setzt er auch das Sein." [OJ, 1.] „Insofern nun der Gedanke sich als absolute Tatsache selbsterfaßt und auf dem Grunde und im Elemente dieser Selbsterfassung das Sein bestimmt, erscheint er als der philosophische Gedanke, als die philosophische Idee.
Seite 3 - ... Selbsterfassung das Sein bestimmt, erscheint er als der philosophische Gedanke, als die philosophische Idee." „Auf die philosophische Idee bezieht sich die Philosophie. Sie ist die Selbstentwicklung dieser Idee, oder der Gedanke, insofern er sich in seiner Einheit mit dem Sein zu begreifen strebt." „Und so hat denn die philosophische Idee zunächst ihren Organismus in der Entfaltung ihrer wesenhaften Momente als solcher, oder in dem Unterschiede und der Einheit ihrer Gliederung selbst, steht...
Seite 101 - wie denn überhaupt die Totalität der gegebenen geschichtlichen Verhältnisse die besondere Herausbildung der philosophischen Idee bedingt".
Seite 1 - Philosophie des Geistes" entsprechend als das Sein, das sich in Natur und Geist spaltet, behandelt wurde, soll in der Folge auf Fichtesche Art als Tat aus der Subjektivität abgeleitet werden. (Das ist wiederum auch Ulricis Auffassung; vgl. S. 59.) Nun heißt es: „Die absolute Tatsache, dh diejenige, welche keine Voraussetzung hat als sich selbst, ist der reine Gedanke...
Seite 462 - Fortlaufen an stritten, festen, unbeweglichen Begriffen gegenüber. Statt aber im Begriff zu bleiben, und ihn als das unruhige Ich zu erkennen, sind sie auf das entgegengesetzte...

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