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Schöne Künsre. Haieb. Hendel: I. G. Georgios kleinere Gedicte. Erster und zweites Heft. 1790. 68. S. 8, (6 gr.) Der Vf, fodert den Beurtheiler seiner Gedichte auf: „ihn der Strafe zu würdigen, an„dere an seinem schuldigen Befrei zu lehren, über seine Fehler die hochgehabene Geifel zu schwingen“ und verspricht ,,sich dann „vielleicht zu bessern.“ So sehr wir seine Besserung wünschen, so wenig können wir uns auf eine ausführliche Kritik seiner Verse einlassen. Diese verdient nur der junge Dichter, dem es zwar noch an Geschmack, Ausbildung und Reife der Beurtheilungskraft fehlt, der aber doch Talent zeigt, und Genie verräth. Hrn. Gs. Verse sind unverbesserlich, nicht weniger, als die Gesänge Homers. VVas diese durch Verbesserungen schöner, und jene minder schlecht werden könnten, belohnte die Mühe nicht. VVeich ein elender Gewinn, gesetzt auch, dass IIr. G. allen Wörtern, die er des Metrums wegen, hinten, vorn und in der Mitte so jämmerlich

verstümmelt hat ( schwinder st. geschwinder, g'heimes, h'rab,

/ Jül'n, mein Achtung) die VVohlthat der VViedereinsetzung in den vorigen Stand angedeihen liesse; gesetzt auch, dass er einzelne platte, schwülstige, noffensikalische Zeilen: Die Nymf" (des Bachs) ist klaren Angesichts,

- Und ihr Geschmack ist kuhler Ernst –

mit leidlichern vertauschte; seine ellenlangen Zusammensetzungen: unzertrennlichhangende Geschäfte, mit dem kritischen Messer zerlegte u. s. w., feine Gedichte würden dadurch noch lange nicht werden, was gute Gedichte seyn missen, pulcra et dulcia. Die

vereinigten Bemühungen aller Kunstrichter vermöchten nicht, in

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