Abbildungen der Seite
PDF
[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors]
[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][merged small][ocr errors][ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

) bey Popp: Billig Anmärkning over een Post i Colbiérretragtninger, helliget den nogne Sandhed, den virkelige - Merrneske - Kierlighed og det upartiske Danske Folk. 1790. 15 S. 8. - - 8) bey Hegelund: Brevetil Colbiörnsen i Anledning af Land boesagerne. 179o. 24 S. 8. -

- 9) bey Thiele: Til Publicum om Stavnsbaundets Löning og Bondens Friehed Fra Conference Raad Fleischer. 1790. 7. S. 8.

[ocr errors]

ke Jorddrotters Klage til Hans Kongelige Hoihed Kronprindsen over deres Eiendommes Krünkeese m. v. Heiligede den oplyste

Merrneskelighed, den bergerlige Frihed og der danske Fölk af

Christian Colbiórrosen, Deputeret idet Danske Cancellie, General-Procureur etc. 1790. 84 S. 8.

6) bey Schultz : Skrivese Fra Kammerherre Beenfeldt til "eye Jordegodseier- iJylland. 1790. 4 S. 8.

11) Adfkilligt til Ferfvar imod Colbiörnsens Ä - etc. af L. R. H. Petersen. 1790. 39 S. 8. – Ungeachtet die meisten der obenstehenden Schriften einen bloss localen, ja zum Theil einen individuellen Gegenstand betreffen, so gehört doch eine- räsonnirte Anzeige derselben unstreitig in den Plan eines allgemeinen Reportoriums der Literatur, in wie weit nemlich Geschichte der menschlichen Cultur einer der allerwichtigsten Gesichtspuncte der Aufmerksamkeit eines jeden nachdenkenden Ko

Lll l 2 pf

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

den grossen Nachtheil, welchen diese Anordnungen dem Lande
zufügten, da sie eine allgemein-, Verwirrung, ja begnahe Auf-
ruhr? bey den Bauern verursachten. Der Prinz antwortete;
„Der Bauer solle frey seun, und bleibe, aber deswegen dürfte
jkein Gutsbesitzer in seinen, Gerechtsamen gekränkt werden,
jwelches sie aus einem neuerlichen Beyspiel einer gegen unge-
„horsame Bauern erkannte Strafe sehen könnten; sie möchten
sich also nur in einem solchen Falle an die Collegien wenden.“
er Gesandte wandte dagegen ein, dass die Collegien oft Sa-
chen mit dem Bescheide abfertigten, dass nichts dabey zu thun
wäre, oder dass sie solche nicht vorstellen könnten, Darauf er-
wiederte der Prinz ganz in dem ihm so sehr eigenen menschen-
freundlichen Tone: „Sie möchten sich, wenn die Collegien ih-
nen Unrecht thäten, an ihn selbst wenden; er wolle dann ihre
Äsache bey dem Könige führen; da er wüsste, dass es der Wil-
jle des Königs wäre, dass jedem ohne Ansehn der Person Recht
jwiderfahren sollte.“ Mit diesem Troste wurden sie entlassen,
ohne dass ihnen zur Abfchaffung den anstössigen Verordnungen
die mindeste Hoffnung gemacht ward. Inzwischen hörte man
in Dänemark, und insonderheit in dem freyer denkenden Ko-
Kopenhagen, die Nachricht von dieser Ambassade, welche das
dienstfertige Gerüchtpfeilschnell ausbreitete und gefährlich mach-
te, mit allgemeinen Unwillen. Die Vf. von N. 1 u. 3. hattcn
ein solches Verfahren mit der grössten Wärme, welches denn
auch insonderheit unter den Zeitumständen und bey einer allge-
meinen Freude des ganzen Landes, für ein doppeltes Verbre-
chen gegen die Sache der Menschlichkeit anzusehen ist. - No.
2 und sind. Widerlegungen, wie man sie in einer solchen Sa-
ehe und von so aufgeklärten Männern erwarten kann.
No. 5 enthält einen getreuen Abdruck der Klage, welche
im August geschrieben, und von ein hundert und dregen Guts-
besitzen unterschrieben ist. Hr. Etatsrath Colbiersen geht sie
stückweise durch, und zeigt sehr gründlich, dass die neuen Ver-
ordnungen ganz dem Geist des älteren Gesetzes entsprechen,
über dessen Abänderung sie sich so sehr beschweren; da die an-
"geblichen Rechte, welche sie jetzt geschmälert glaubten, nur auf
Äiner widerrechtlichen Anmassung beruheten. Zugleich verbrei-
tet er sich mit einer, diesem Gegenstande sehr angemessenen VWär-
me, über die unleugbaren glücklichen Wirkungen der Verände-
rung, über die innere Gerechtigkeit und Billigkeit derselben, und
über den Ungrund und die Sträflichkeit der durchaus falschen
Vorspiegelungen von einer dadurch bewirkten Aufsätzigkeit der
Bauern. Wir glauben, dass es, um den Geist der Klage zu
charakterisiren, hinlänglich ist, anzuführen, dass sie recht ge-
flissentlich an mehreren Stellen die Furcht zu erregen suchen,
dass es von Seiten der Bauern! zu solchen Auftritten kommen
könnte, als man jetzt in Frankreich erlebt; gleich als ob das
Volk, wenn es sieht, dass die Regierung auf alle Weise es in
Schutz nimmt, für seine bisherigen Unterdrücker die Waffen
ergreifen sollte. Was hingegen den Grund oder Ungrund der
Klage betrifft, so wissen wir unseren Lesern keinen untrügliche-

lich protestirt, däss sie die Klage nie gesehen; viel weniger un- terschrieben hätten, und einer wird hier als lebend aufgeführt.

der im Julius schon gestorben war. Diese besondere negotiorum gestio ist bey Gelegenheit der Schrift No. 5 zur Sprachegekommen, und es ist gegenwärtig eine königl. Commission nach Jütland abgegangen, um die eigentliche Beschaffenheit dieser Sa

- che näher zu untersuchen, auf deren Ausgang das dänische Pu

blicum mit der grössten Begierde wartet,

[merged small][merged small][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors]
[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors]
« ZurückWeiter »