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ALLGEMEINE LITERATUR - ZEITUNG

Donnerfags, den 3. Február 1791.

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NATURGESCHICHTE.

dem Cacaobaum, entwickelt sich in 10 Tagen. Fig. 6.

Raupe und Puppe des P. H. Thalia. (Cram. 3ter Th. AMSTERDAM, b. Baalde: Anhangsel van 'het Werk, de t. 246. fig. a.) Fig. 7. Raupe und Puppe des Pap. nijm

ritlandsche Kapellen, voorkommende in de drie wae- phal, phalerat. Vanilla e. (Cram. 3. Th.t. 214. f. A. B.) relddeeten Asia, Africa en America, door den Heere auf Granadilla fructu çitriformi, foliis oblongis, TourPieter Cramer, vervattende naauwkeurige Afbeel- nefort. Eine dieser Raupen verpuppte fich bey ihrem dingen van furinamsche Rupten en Poppen, als me- Beobachter am 28sten May, und am iften Junius kroch de van veele zeldzame en nieuwe ontdekte nic- fchon der Schmetterling aus. Fig. 8. Raupe des P. tr. tandfebe Dag en Nagt - Kapellen. Byeen verza- ph. Eupolemon, (Cramer 2ter Th. tab. 143. fig. B. C.) auf meld en beschreeven dor Caspar Stoll, lid van het dem Tamarindenbaume. Tab. II. Fig. 1. Raupe, Pup. Natuuroenderzokend genoodschap te Halle. Onder pe und Schmetterling. P. Eques argonauta Fabius deszelfs opzigt allen naar het leven getekend, in Cramer Th. I. t. 9o. fig, e. d.) Auf der Pfefferpflanze, het Koper gebragt en met 'natuurlyke Koleuren af: entwickelt sich in it Tagen. (Rec. würde Anstand nett gerekend. I. 1787. II. 1790. in gr. 4.

men, diefen Schmetterling zu den Rittern zu rechnen.)

Fig. 2. Raupe und Puppe des P. E. A. Petreus, (Crani. a wir von exotischen Raupen, ausser fünf oder I. Th. t. 87.) auf dem Cachoubaum. Fig. 3. 4. Raupe

sechs Gattungen, welche uns die Merianin be- und Puppe des P. 1. ph. Dirce, (Cram. Ill. Th. t. 212. kannt gemacht hat, weder Abbildungen, noch Nach- fig. C. D.) auf der Caftavepflanze. (Dass aus der Raupe richten über ihre Verwandlungsgeschichte haben, fo fig. 3 der weibliche, und jener, fig. 5, der männliche müssen wir die von Hn. Stoll unternommene Arbeit als Falter entstehen folle, bedürfte doch wohl noch einer ein febr angenehmes und wichtiges Geschenk erken nähern Beftätigung; Reç. hält es noch zur Zeit, bis hen, welches jeden Liebhaber der Entoinologie, der sei- eine lange Reihe von Erfahrungen es näher bestätiget, ne Sammlung nicht bloss zum Anschauen belitzt, son- für einen blossen Zufall, wenn auch dieses einige dern fich auch zugleich die Verbindung der Familien mal follte zugetroffen haben, und betrachtet beide Rauzum Saudium macht, ausserordentlich intereffiren muss. pen als blosse Varietäten, deren wir auch in Europa mehUm so mehr freut'es uns jetzt, dass wir zuverlässig un rere 'antreffen. Gleiche Bewandniss mag es auch oben fern Lefern versprechen können, die künftigen Fortse mit der Raupe des P. anchis. haben.) — T. IH. F. I. Itungen werden nicht so lange ausbleiben, als dieses Raupe und Puppe des P. Dan. cand. Marcellina, (Crain. zweite Stück. Die von Hn. St. abgebildeten Raupen Th. II. t. 163. fig. a, b. c. Pap. Lennae,) auf den cifind von einem Liebhaber der Entomologie bey einem tronen - und Callienbäuinen. T. 2. Raupe und Puppe mehrjährigen Aufenthalte in Surinam gezogen, gezeich- des P. 1. g. Caffiae. (Cram. II. Th. tab. 105. fig. A. B.) net und einen Freunde des Hn. St. zugeschickt worden. auf den Caffienbäumen. Fig. 4. Raupe und Puppe des Der Inhalt des ersten Hefts ist folgender: T. I. Fig. 1. P.n.g. Berecynthia, (Cram. II. Th. t. 184. f. B.C.) Raupe und Puppe des Pap. Eques Tr. Arnofis

. (Cramer auf den

Cacaobằumen, entwickelt sich in 12 bis 14 Ta HI. Th. t. 269. fig. a. b.) Die Raupe hat gleich jener gen. T. IV. Fig. 1. Pap. n. ph. Lirioje mit Raupe und des Pap. Machaon die zwey hörnerförmigen Werkzeuge Pappe. (Cram. I. Th. t. 1. fig. C. D.) auf Wiesen an am Kopfe, als das Kennzeichen des Ritterpapilions ; sie kleinen weissen Blumen. Fig. 2. Raupe und Puppe des lebt auf den Citronenbäumen in Surinam; in 14 Tagen Pap. Dan. cand. Lyncida, (Cram. Th. II. t. 131. fig, B.) entwickelt fich der Schmetterling. Fig. 2. Raupe des auf der Baumwollenstaude, entwickelt fich in 9 Tagen. P. E. Tr. Anchifes. Cramer IV. Th. t. 318. fig. €. D. F. 3. Raupe und Pappe des Pap. n. ph. Nearea. (Cram. (Hr. St. setzt das Wort Måle Männchen hier bey, wel- 11. Th. t. 75. fig. C. D.) auf dem Kaffeebaume, entwiches Rec., da die Raupen bekanntlich geschlechtlos sind, ckelt sich in 9 Tagen. E. 4. Raupe und Puppe des P. nicht verstehen kann.) Sie hat eben die charakteristi m. g. Ariadne. (Cram. Th. II. t. 180. fig. E. f.) auf CiIchen Werkzeuge, wie die vorhergehende, mit wel tronenbäumen, entwickelt fich in 10 Tagen. Fig. 5. cher lie auch einerley Aufenthalt gemein hat. Fig 3. Raupe und Puppe des Pap. pleb.rur. Endymion. (Cram. Raupe und Puppe des P. Heticon, Calliope. (Cramer zter Th. Ill. t. 244. f. C. D. E. F.) auf der Granadilla. F.6.

Th. t 246, fig. C.) Fig. 4. Raupe von P. H. Euterpe. Raupe und Puppe des Pap, pleb. rur. Cupido, (Cramer (Cramer gter Th. t. 264. fig. D.) Sie wohnt auf dem Th. II. t. 164. fig. D. E. F.G.) auf den CitronenbäuPisang; die Entwickelung des Schmetterlings aus der men, lässt fich aber auch mit den Blättern des BaumPappe gefchieht in 9 Tagen. Fig. 5. Raupe des P. H. wollenArauchs nähren. Tab. V. Fig. 1. P. n. g. Choë. Amphione , (Cramer 3.

Th. t. 232. fig. E. F.) wohne aúk fig. 2. Pap.pl. ruir. Gelon. F. 3. Pap. pl. tur. Phitan

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this. F.4. Pap. pl. rir. Teledus. F. 5. Pap. pl. urb.

F. 5. Pap. pl. urb. spitzt. T. X. F. 1. Pap. pleb. urbie. Cerealis mit Raupe Archytas. F. 6. P. 11. 8: (?) Tited. (Rec. würde die und Puppe. Der Schmetterting key das Weibehen von feer Falter eher zų den Plebeiern rechnen,) fammtlich jenem, der bey Cramer Th. IV.S. 213. t. 392. fig. N.O. aus Sujinam. Tab. VI. Fig. 1. Raupe und Puppe des beschrieben und abgebildet fey, F.2. Raupe, Gospinft Pap. E. Argon. Arcefilaus. (Cram. Th. IV. t. 29.4. fig. A und Puppe des Sphinx adscita Tidlus. (Cramer Th. IV. S. bis D.) auf dem Zuckerrohr; entwickelt fich in a Ta- , 129. t. 357. f. C.) F. 3. Raupe, Gefrink und Puppe von gen. F. 2. Raupe und Puppe des Pap. E. Arg. Leonidas. der Sprins adscit. Heber (Cramer Th. III. S. 169. t. 287. (Cramer Th. IV. t. 388..F. C-F.) auf der wilden Pfauexasfig. A.) -- Man bemerkt in der Abbildung der Puppe keine me. Fig. 3. Raupe des Pap. n. pl. odilia. (Cr. IV. Th. Flügelscheiden, vermuthlich ist dieses cih Versehen des t. 329. fig. C.D.) auf der Cassarapflanze. (Fàtroplra már Zeichners. T. XI. F. 1. Sphinx ndfrit. Atdinon von beinikot. L.) Fig. 4. Raupe und Puppe des Pap. 1. ph. Ere den Geschlechtern, mit Raupe und Gespinst. Die Raupe fimus. (Cramer II. Th. t. 175. fig. g. I.) auf dem Gua wohnt auf einer nicht beftimmtán Art des Nachtjacenbaum. Fig. 5. Raupe des. P. n. pír

. Obrinus., (Cru schattens. Die Verwandelung geht in einem länglicliteri mer I. Th. t. 49. fig. E. F. Th. IV. t. 388. fig. C.D. wollichten Gewebe an den Blattern der Pflanze vor fich, auf den Citronenbäumcı; entwickelt sich in 10 Tagen. die Puppe ist braunroth, die Entwicklung erfolgt in 8 F.6. Raupe und Puppe des Pap. 1. pl. Aceste. (Cramer Tagen. F. 2. Raupe, Gespinit und Puppe des Sphinxed. II. Th. t. 121. fig. E. F.) auf dein Cacaobaume. Fig. 7. fcit. Psamus (Cramer IH. T. 72. t. 234. tig. G.) Die VerRaupe und Puppe des Pap: pl. rur. Crotopus. (Cramer wandlung geschieht in einem länglichten, haarigen GeTh. ll. t. 336. fig. E. F. t.1390. fig. G. H.) Tab. VII. webe, die Puppe ist bräunlicbroth. F. 3. Raupe, Gespinft F. 1. Raupe und Pappe des Pap. n. pl. Mermerina. (Cr, und Puppe des Sph. adfcit. Rutilus, (Cormer III. c. 382. I. Th. t. 96. f: B. IV. Th. t. 279. f. É. F.) auf Pomeran- fig. B.) die Raupe ist schwarz, mit weilsen Milehliaarex zenbäumen; entwickelt sich in 14 Tagen. Fig. 2. Rau- bewachsen; auf den zwey. vordern und den zwey hinpe und Puppe des Pap: pl. urb. Apaltus. (Cram. II. Th. tern Ringen stehen Büfchel langer dunkelgelber Haare, t. 3. fig. D. E.) auf der Baumwollenstaude. F. 3. Rau das Gespinst ist schwarz, die Puppe incarnatroth, und pe und Puppé des Pap. pl. arb. Fulgerator. (Cr. III. Th. entwickelt sich in fechs Tagen. T. XH. F. 1. Sph. adci. t. 284. fig. A. B.) auf den Citronenbäumen. F. 4. Rau- Haemorhoidalis. Hr. St. führt hier die Fabriciuftische Stpe und Puppe des Pap. pl. 2:bfaiatis. (Cram. Th. IV. tiz haenorizoidalis fragweise an, und mache die Bemer t. 393. fig. E.) auf der Batataspflanze. (Convolvulus Ba- kung, dass Hir. F. bey derselber Cramers Sp. Leucatus tatas.). 1.6. Par.pl. urb. Flenes famint Raupe und Pap- citire, die duch von diesem Schmetterlinge fehr verschiepe (Crani. IV. Thi t. 393. fig. II. f.) im Grafé ; entwi- den sey. F. 2. Phil. Bumb. Eulalia ; aus Surinam. To ckelt fich in 5 oder 6 Tagen. Tab. VIII. F. 1. Pap.pl. Plial. Noctica Archaida ; aus

Surinam. F.4. Phab Noctia aivb. Bromiiis mit Raupe und Puppe, auf einer Art Nacht- Solina; ebendaher. F. 5. Phal. geometra Luciata. Diese fchatten, welche die Landeseinwoliner Macai nennen. Phalana scheint wie die folgende zu den Sichelspinnern l'ig. 2. Raupe und Puppe des Pep. pl. arb. Euributes. zu gehören. F.6. Plal. geometra maculata. 1.7.-Phul. Cran. IV Th. t. 393. fig. D.) auf dem willen Citro- poralis Strigalis, die Flügel sind felxwarz mit weisseny, nenbaume. 1.3. Phal. Vinceniiata. F. 4. Phal. Julia- ginzenden und durchscheinenden Flecken ; aus Supinata. F. 5. Phal. Hubneriana. F. 6. Plal. Atriatalis. mam. F.8. Phal. Borno. Hippia. Die hier abgebildete PuaF.7. Phal. rehaildalis. Diese vier. Phalänenarten find lane ist das Weibchen, das Männchen untersekeidet sich von Ilm. Renaud in Surinam entdeckt worden. : nur durch seine kammförmige Fühlhörner. :-F..9. Phel.

Noct. Procopia; die Grundfarbe der Flägel ist bräunlich Das Ilte lleft fängt mit der Beschreibung der IXten' violett. Das D ffein beiteht aus hellbraunen QuerbinTafuan: F. 1. Pap. Danaus aeftivos juletins von der den und dunkeln Paneten. Die Unterflügel haben noch Oberseite abgebildet. F. 2. Pap. plebeitis Titralis Hilgeni- einen violetten rundenFlecken mit einein schwarzen Pun245; Der Grund der Flügel ist ein blosses Veilchenblau. cte ; aus Surinam. F. 10. Plal. geom. princtata. BraunDie Vordern haben auf der Unterseite cinen bräunlicht lich mit schwarzen Fleckenreihen an den Unterrändern gelben Rand, und zwey dergleichen Streifen in der Ge- beider Flügel; aus Surinam. F. 11. Pal. Noct. Felicia. gend der Mitte. Die Untern führenam Unterrande eini- Die Oberflügel braun mit blaufarbigen Flecken u. Streifge schwarze und weisse Flecken, einen cinzackigten, chen, die durch eine geschlingelte violette Querlinie onbräunlichtgelben Streifen, und von der nemlichen Farbe terbrochen werden. T. XIII. F. 1. Pap. pleb. urbicol. Reein abgekürztes schwärzlich begranztes Band. F. 3. Pap. naidus. Der Schmetterling gehört, fo viel wir aus der pleb. rir. Labinus; alle drey aus Surinam. - 7.4. Rau- Abbildung urtheilen können, nicht sowohl zu den pleb. pe und Puppe des Pap. pleb. 1:rvicola Orcus (Cramer Th. urbic. oder den Dickköpfen, als zu den pleb. rural. Oder IV. S. 87. t. 334. lig. f. K. L.) F. 5. Raupe und Puppe des den sogenannten Schwalbenschwanzen. Sein Vaterland Pap. pleb. urbic. Vulcanus. (Cramer III. S. 87. t. 245. fig. ift Surinam. F. 2: Pap. Nymp!.. gem. Clorimena. Nach C. D.) auf dem Limonienbaume, entwickelt fich in 8 Ta- dem Linneifchen Syltem würde dieser Falterin Gefellgen. F.6. Raupe und Puppe des Pap. pleb. urbic. Pigma- schaft der P. Arcanilis und Hero zu den Plebeiern gestellt lion (Cram. III. Th. S. 87. t. 245. lig. A. B.) die

Raupe.itt werden müflen. F. 3. Pap. pleb, var: Nicias. F. 4. Perp. bis auf die zwey bräunlichtgelbe Vorderringe, schmutzig pleb. vyral. Cingulus. F. 5. Raupe, Gespinst und Puppe grün, und wohnt auf den Limonien - und Pomeranzen- der. Sph. adfcit. Pheres (Cramer IV. S. 183.6. 382. fig. C.) bäumen, die Puppe ilt grün und an beiden Enden zuge. F. 6. Raupe, Geipinit und Puppe der Ph, adfcit. Enagrus

(Cra

(Crnuner Th. III. S.94. 6. 28. fig. D.) F. 7. Raupe, Cocon Gevråchlenfo reiche botanische Garten zu: Altdorf, als and Chrysalide der Sph. adfcit. Sipluss' (Cramer II. S. 4:43 Vorsteher, dargeboten haben würde, und an welchen 99. fig. A.) T. XIV. F. 1. bis 5. Sph.od fcit. Sylvius) aus ertheils seine Beobachtungsgabe mit mehr Vorrtheil für Surinam. 1.6.-10. Spli. odscit. Archiws. Wären die die Wissenschaft hätte üben, theits sein Talent und leiRaupen dieser beiden Schwärmer nicht bekannt, i to nen Beruf zufdchen Beschäftigungen auf eine weit sichtkönnte man sehr leicht verleitet werden, beitle für eine bareto Arthine bent.crklich machen könjen. Denn einVerschiedenheit des Gelenlechts oder doch für Spielar- mal' find die gegenwärtig abgebildeten Pflanzen nichts ten, zu halten. T. XV.F.13. Raupe, Cocon umd weniger als unbekannt, und können alo den NaturChysalide der Sph. adfcit. Evadnesi (Cramer IV. Th. S. forscher weder durch ihre Neuheit und Seltenheit rei129 tab:' 357. tig! A.) die Raupe ift schmutzig weifs, zerion fo wenig, ats' ihre natürliche Geschichte , Bemit weissen Haaren, und wohnt auf dem Kaffeebau- ftimmung, Verwechslung init ähnlichen eine Sonderlime. Fig.14:42 6. Raupe, Cocon und Chrysalide der Sph. che Aufklärung nöthig machten'; auel sind es nicht soladfcita Leneris. Cram. III.'S. 95.4.248: G.) F:718 cho, die Hr.V. allein der Natur vor fich gehabt, und woRaupe, Gefpirft und Puppe der Phat. Bomh. Oxnfia. (Cru- nachopfie hätte beschreiben können (etwa die nicht seltmer IV. t. 395. S: 219. f. D.) F.gul 10. Raupe und Ge nen : Cornus Amosnin, Prunus carodenfis, Cercis oanafpinst der Phal. Bomb. Eanedide. (Cramer II: Th. S. denfis ausgenommen.) Doch wir benennen die Tafeln 219. fig. B. C. Fig. 11 und 12. Raupe und Gefpint felbit: Tai). 101. Cornus Ainomum. (bekannt; Cornus der Phal. Bomb. Ovhilochus. (Cramer Th. I. S. 72. tab. Atricta L'Heritier ? oder vielmehr sericea.) T. 102. Pru46. f.D. UDUTH. IV. S. 187. t. 393. f. F.) T. XVI. F. 1. nus virginiana (bekannt, in Catesby abgebildet.) T. 103. Plat Bomb. Epigena, mit Raupe und Puppe. Fing. Phil. Sisyrinchium palmifoliinn (bekanntiich die thunbergiBomb. Zákicaz-niit Raupe und Puppe; diefe Phalane hat fche Moraea palmifolia. Ehrers Exemplar harte freylich viele Aehnlichkeit mit unserer Ni-virens." F. 3. Phdi. keine fleres fpicatos, und:lir. V. denkt fch, wie wir Bomolt perfeicillay aus Surinain. 4. Phal. Phýral firm glauben, den Grund davon ganz richtig. Diese Abbilbrialis; 'ebendaler. F. 5. Ptal Tortric Swederiana, mit dung scheint uns aber nach einem zu verkümmerten Garbraunrotben Oberflügeln mit drey breiten halbmondför- tenexemplar gemacht zu feyn. T. 104. Cercis canadennigen dunkelgelben Ouerstreifen. F.6. Raune und Pup- fus (bekannt.) T. 105. Rhamnus colubrimus (Jacq. machte pe der Phat Bunb nitidis - F.7. Raupe und Gespinst der durch seine Abbildung, Hort. vind. t. 50. eine jede nachPhal. Attioni Liberia Fog! Ruupē un Pupp der Plak.. folgende entbehrlich.) T. 106. Bauhinia divaricata (Im Bomb. Cuniguska. LET Zu beda den itt es bev dielem hort. Chiifort gut abgebildet; die racemiflorum find aber fehönen Werke, dass es so wenig Naturgeschichte ent- hier beffer, fo wie doricn die Siliquae fehlen, hier aber hält, und dass die Beléhreibungen nicht immer mit kunst- beygesetzt.), T. 107. fig. 1. Andromeda mariana (bewässiger Genauigkeit abgefasst sind. !

kannt, doch hier besser als im Plukenet (Hír. V. schreibe ply On

Pluksetins) fig. 2. Orobus verficolor (eine Pflanze, die Aigsburg; b. Haid. Supplumentum plantarum selecta- es verdieuc, näher gewürdigt zu werden, und zu dessen 113. run, guarin imtines minu artificiofa doctoge pin woitern Unterrichung und Verschiedenheit von dem

Tit Georgius Dionis Eirenecutiont haud vuk Orob. care felir. V. diejenigen Botaniker ermuntert, qui gariinulum publicum collegit Diwalt Jacob. Trew opportuinitate gmident i pensier iminendi, ut omnem fubmo

publicavit et imetravit D Beter Christa togel - verents duhixpaci)! 1: 103. Hydrangea arborefiers (be. in aes incendas incidentes et coloridas vivis ornar kanntlich schon im Viller gut angebildet.) Ill. ikidicus, das curavit sumtusque fecit Fuk. Ehes Huid;-chalco- lagelir. confecit in fpecie foris acuratissiman et plentifgraphus augustanuis. 1700. 8. 57-62. Tab: 10tfwaam defcriptionem (!!!) T. 109. Rauwolija nitida (be

bis 1 10. mit der Portrait elesin. Prof. Vogelsi idej! reits im hort cliifurt. fehr gut abgebildleţ, aber hier werDie Plantae Jelečtne, welche der Feriorbene Trewnach dennoch die reifen Beerea beygesetzt, die dort fehlen.) Ehrerischen Zeichnungen herausgab und.von welchen T110. Ruçilia upudali.'!'(Scion der barbarische Beyna wir bekanntlich 18 Decurien befintzen gehörter unter neausRhecis hořt. malab. schrecke urs ganz ab", unsere diejenigen Werke, welche man zu jenen Zeiten uit Meynung darüber zu sagen, da ohne dies die Kritik darRecht schätzen musste, weil sie Abbildungen von Ge über noch nicht zu Ende ist. An den die Kupfertafeln wachsen enthielten', de damals unter die deltenen und begleitenden Beschreibungen bemerkt man nur zu gut jewenig bekannten gehörten. Hierzu kam, dass, was ne Verlegenheit, in die blosse Zeichnungen verletzen den Ehretischen Zeichnungen an Richtigkeit abging, die müffen, da fie nie Stoff geben, fich mit solcher Beltiinmtfelbige begleitenden Trewischen Beschreibungen, volla heit über fie als über die ungenalte Natur zu verbreiten. kommen die Zeiten fehr geändert, und viele der Ehretischen Zeich ... HALL, b. Gebäner: Analyses Ilorim e diversas planinungen müflen schon deswegen am Werth' verlieren, it'eit tario generib715," (Rnes, etioin minutiflimnas eoruri wir, dem allergrössten Theil nach, eben fo gute Abbil externas partes demonstrantes', ad eruendum harum dungen von jenen Arten besitzen, die sie 1 orzustellen im partium characterem genericum, philofophiam boStande find. Wir wünschten daher, dass Iir.V.; wenn stanicain, et generum intimiores affinitates 'a na. ihn die lobenswürdige Neigung, etwas mit zur Erweite . tura ftatutas. Auctore A. F. G. C. Batsch. Yol. I. rung der Kräuterkunde beyzutragen, beleelte, andere Ge. Fascic. I. Tab. 1 - X. Oder Blinenzerglielerungenstände gewählt haben möchte, die ihin der an seltnen geti aius verschiedenen Gattungen der Pflanzen, in wel

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men aus den bis jetzt bekannt gewordenen natürlichen Blume find deutlich zu sehen. In diesem Exemplar war

els their alle soufsere, and selbft die kleinsten Theile der haben. Anfinger diefer Wissenschaft wird diefs Werk

Bluinen gezeigt werden, um ihre mit den Gattungen noch dadurch-besonders nützlich seyn, dass sie die hier zufammenhängende Kennzeichen, ihr wesentliches Ver gegebenen Beyfpiele von Beschreibungen einigermassen hättviss unter eitander, und die feinern natürlichen als Vorschritten zu den ihrigen brauchen können. Was iP'eruendtschaften der Gattungen näher zu bestimt für Theile der Blume einer Untersuchung unterworfen men, ui fi f. 1790. 13 Bogen in med. 4. in latei- worden, bedarf wohl kaum ejuer, weitern Anzeige, nischer und deutscher Sprache in gegenüberftelien; denn das Saamengehaufe und die Saamen ausgeschlof, den Columnen, und mit 10 illaminirten Kupferta, fen, zergliedert der. V£ alle die Theile, die Linné in feln, (4 Rthlr. 12 gr.)

seinen Pfanzengattungen untersachte. Warum Ir. B Diese wenigen in den Augen des Kenners manches jene Theile ausgeschloilen, davon sehen wir die Ursacorpulente naturhistorische Werk aufwagenden Bogen che nicht ein, da weder der Titel, noch die Ablicht dies fetzen des Vf. Beruf, die Kenntniss der Natur zu betur fer Schrift, die Betrachtung desselben nothwendig aus dern, und uns mit ihren Geheimnissen bekannter zu ma schliesst. Wir vermillen wirklich die Analyse des Saa, chen, aufser alten Zweifel. Wir kennen keine genaue mengehausęs und der Saamen in diesem uns fo interef re Beschreibungen natürlicher Körper, als wir in die lanten Werke köchlt ungera. Nitamt der Vf, künftig Ten Zergliederungen der Blumen wahrnehmen. Wir be auch auf diese Gegenstande Rücklicht, fo erhalten wir wundern die Geduld des Vf., so lange bey einem dem aufser den genauen Beschreibungen auch Abbildungen Schein nach oft unwichtigen Gegenstande zu verwei zu einigen Pflanzengattungen, wie wir ke nie hatten, ten, und den Fleiss und die Genauigkeit, mit der das und immer wünschten. Aus Mangel des Raums führen Bemerkte niedergefchrieben worden. Diels können wir wir zum Beyfpiel der Genauigkeit in den Beschreibun auch von den Abbildungen rühmen, die der Vf. selbit gen nur an, dass die Zergliederung einer Blyme in zeiclinete, und Capienx in Kupfer ftach. Was wir mit Durchschnitt in jeder Sprache 3 Quagtseiten einnimmt, der Natur verglichen haben, finden wir aufserst genau. Wem manches darunter Miktologie zu seyn scheint, der Alle Theile der Blumen sind von denjenigen Seiten fehr ist wirklich zu einem guten Naturforscher verdorben. deutlich dargestellt, wo fie dergleichen bedürfen. Da. Da diels Werk der grössten typographischep Schönheit hey find die Kupfer schön, und ihres Gegenstandes wür nicht unwürdig ist, so wundert es uns, dass man nicht dig. In diesem Hefte find beschrieben und abgebildet: jeder Blame eine besondere Platte bestimmte. Die daCrocus sativus, Galanthus nivalis, Levcojum vernum, durch vergrösserten Kosten wären doch im Ganzen höchft Scilla amoena, Fritillaria imperialis, Primula veris, Epic unbedeutend gewesen. Um unsern Lesern eine freylicha breditim alpinum, Robinia Caragana, Tulipa gesneriana, etwas unvollitandige Idee von den Abbildungen zu geBerberis vulgaris, Siniphytum officinale, 3 lenyanthes tri- ben, 'wollen wir die Beschreibung der Abbildung des foliot, l'accinium vrijcoccos, Asclepias Syriaca, Cornus Safrans mittheilen : a) zwey vollitandige Blumen, die 293afcula , Ricini's communis, Daphite Mezereum, Sola auf ihren Schafften und der Wurzel stehen; eine derselun peredocazficum, Viola odorata. Dem Titel nach ben ist entwickelt, die andere noch in der Scheide verkönnte das Werk zu einer ungeheuren Grösse anwach steckt. b). Die entwickelte Blume, fast in der ganzen fen, wenn ihm der Vf. nicht fchickliche und zweckmä- Länge der Röhre geöffnet. Der Griffet įst herausgenomfsige Grenzen bestimmt hätte. Er wählt vorzüglich Blu men, der Frucheknoten und die eigenen Scheiden der Familien, und fügt nur zuweilen andere bey, deren der Grund der Blumenröhre gebogen. c) Das narbenStellen noch ungewiss find. Aus den Gattungen, die tragende Ende des Griffels etwas vergrössert. d) Dafnoch keinen Familien untergeordnet sind, wird er vor felbe unter noch stärkerer Vergrösserung. Den Randdrüzüglich nur die sonderbaren ausheben. Da man bey auf: sen kleben verschiedene Staubkörner an; die 2 Seitenmerkrainer Untersuchung der Bildungen gewisse Theile lappen fieht man von der innern, den mittlern von der der Organe und Formen derfelben entdeckt, die, wenn äussern Seite. e) Das Staubgefass im vollkommenen Zulie mit Worten bestimmt werden, künttige Beschrei. ftande, von der nach der Blumenkgone zugekehrten Seibungen richtiger und zweckmässiger machen müffen, te. f) Dallelbe von der entgegengesetzten Seite, g) fo wird bey der Behandlungsart des Vf. auch die foge. Ein nach dem Aufspringen welkendes Staubgefass you nannte botanische Philosophie noch manchen Vortheil der Seite, wie e. h. Daiselbe von der Seite,

wie f.

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KLEINE SCHRIFTEN: RechtsGÜL AHRTHEIT. Giessen, b. Braun : Diff. Inaugur. ndo autem, matrimonium unius alteriusve ob culpam diffolvitur, Jur. de Effectu Divortii quoad bona inter Coniuges communia. nocenti lacrum et commodum communionis tanquam indl Car. Guil. Sundheim, Casell. Hassus. 1790. 28 Seiten. Eine mg no au fertur,“ zu gewag, ftehet ohne allen Beweis da, Streitschrift, welche sich durch Deutlichkeit, Kürze und Ord und streitet mit den gewöhnlichen Gesetzen von Trennungen der mung.vor manchen andern auszeichnet. Mio Recht verwirft der Gesellschaften. · Scattdeller hätten wir eher gleich festgesetzt, yf. die Meynung, dass nach deutsche Grundsätzen der schul. dass der Gütergemeinschaft ungeachtet im Falle einer Ehescheidige Theil für todt gehalten werde. Die Gefetze von Trennung dung das römische Recht in Anwendung komme, wenn nicht eitier Gesellsehaft nimmt er dagegen richtig zum allgemeinen die besondern deutschen Gefetze etwas anderes bestimmen. Grundlatz an; nur ift $. 11. der weitere allgemeine Satz: ,,quan

ALLGEMEINE LITERATUR - ZEITUNG

Donnerstags, den 3.

Februar 1791.

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RECHTSGELARTHEIT.

„lich. Die uneigentlichen Bahnen blos den Weg zu

,,fleischlichen Verbrechen, und diese sind Entführung, LEIPZIG, in der Weidmann. Buchhandlung: D. Joh. „Hurenwirthschaft, Betastungen, Frikationen, aller

Lorenz Dorns ; der hochl. Republik Nürnberg Con- „Versuch und Unterstehung zur Unkeuschheit. Die sulents (en) und Affef. am Stadt- und Ehe- auch „eigentlichen sind entweder einfach, als fornicatio und Land- und Bauerngericht, Versuch eines practi- ftuprum , oder qualificiret. Sie können sich aber quaschen Commentars über das peinliche Recht. Erster lificiren 1. in Ansehung der dabey gebrauchten HinBand. 1790. gr. 8. 862 S. ( 2 Rthlr, 4 gr.) ,,terlist, Verführung, oder adhibirten Gewalt ; 2. jemnehr

jdabey die Religion, kirchliche und Staats-Einrichtung m Ganzen, fagt der Vf. in der Vorrede, ist dabey „verletzt wird, z. B. beym Ehebruch, Blutschande,

das jetzt ältere Meisterische Lehrbuch zum Grund ,,Bigamie, Konkubinat. Oder 3. wenn die Verunkeugelegt, und bey einem jeden Verbrechen dessen Begriff, fchung gegen den ordentlichen Lauf der Natur geLeine Eigenschaften, Eintheilung oder Gattungen, seine „schehen, z. E. an einem todţen Körper, desgleichen Strafe nach-mosaischem; römischem und ältern deut- ,,Paederastie, Sodomie. Bey der Consummation eines schen Recht, dann nach der peinlichen H. G. O. Kay- „fleischlichen Verbrechens pflegt man zu unterscheiden, fer Karl V., nebst Zusammenhaltung der bambergischen „ob es erst durch den wirklichen Beyschlaf vollbracht P.H.G. O. bemerket

, der abweichende Gerichtsgebrauch „wird, oder ob es genug sey, wenn nur der Same mit den öfters verschiedenen Meynungen der Rechts- „, entlaufen wäre. Diese Distinction machen hauptsäch . gelehrten angeführet, die Milderungs- und Schärfungs- lich diejenigen Rechtsgelehrten, welche einige quagründe beygesetzet, die Fragstücke zur Inquisition an- ,,lificirte Keuschheitsverbrechen zur öffentlichen Gewalt gehängt, und, wo es erfoderlich war, die Civilklage oder „zählen. Die andern sagen besser, in jedem fleischli

Privatfatisfaction beygefüget." In diesem ersten Bande „chen Verbrechen werde, wenn es vollbracht seyn handelt er, nach vorangeschickter Einleitung, in sechs , foll, die Einlassung des männlichen Samens erfodert; Büchern : I. von Verbrechen und Strafen überhaubts. (pt) und zwar wird von beeden Verbrechern ein übereina II von Verbrechen an Leben, Leib und Ehre. III. von „stiinmendes Bekenntniss des wirklich eingelassenen SaVerbrechen an dem Seinen (Eigenthum) eines Dritten. „mens zur ordentlichen Strafe erfodert. Mit Quisterp's IV. von fleischlichen Verbrechen. V. von Verbrechen Grundsätzen des deutschen peinlichen Rechts möchte gegen die allgemeine Sicherheit der Bürger. VI. von wohl dieser Versuch eines practischen Commentars in Verbrechen gegen Gott. Der zweite Band soll das pein. keiner RückGcht eine Vergleichung aushalten. liche Gerichtswesen und den Process enthalten. Der Vortrag ist buntschäckig, denn es haben nicht nur alle Para

GESCHICHT E. graphen dieses deutschen Commentars lateinische Ueber

PARIS, b. Guillot: Histoire critique et apologetique schriften, sondern der Text selbst, in welchen die Kunst

de l'Ordre des Chevaliers du Temple de Jerusalem, termen in Parenthesen schicklich hätten beygesetzt werden können, ist mit vielen lateinischen Floskeln ver.

dits Templiers. Par feu le R. P.M. 7. Chanoine Ré. mengt. Stil und Ausdruck find nicht rein und gut,

gulier de l'Ordre de Prémontré etc. 1789. Tom. I. wie denn Hr. D., der aus dem Lateinischen aufgenom

390 S. Einleit. S. 30. und eine Abhandlung von menen auf allen Seiten vorkommenden Wörter, z. B.

24 S. über das nachtheilige Urtheil, das Joh. Villani

über Clemens V. fället. Tom. II. 364 S. ohne das imputirt , redimirt, irrogiren, Remission, reflectirt u. f.

Register, 4to, nebst der Vorstellung eines T. H. w. nicht zu gedenken, von Unterstehung zur Unkeuschheit, Verunkeuschung, Asperanz (Schärfung) u. l. w.

in Kupfer, und zwei Kärtchen, wovon eines Sy.

rien und Phönicien, das andere Palästina vorstellet. spricht. Damit unsre Leser den Ton selbst beurtheilen

(6 Rthlr. 8 gr.) können, setzen wir nur einen einzigen Satz zur Probe her: „IV. Buch. I.Tit. Von der Unzucht. S. 175. I. Quid Unsere Vermuthung, dass dieses Werk nicht unüber. delicta carnis. Geile Lüfte laufen gegen die Sittlich setzet bleiben würde, gieng bald in Erfüllung, denn -„keit, verursachen grosse Unordnungen in dem Fami. es erschien zu lien-Zustand, hindern den Vortheil des Ehestands, wel. „cher für den Staat viel zu unentbehrlich ist, und ver LEIPZIG, in der Weigandischen Buchhandlung: Die „letzen sofort.unitrittig Wol, Sicherheit und Ruhe des Ritter des Tempels zu Jerusalem, oder pragmati,,Staats; daher werden lie billigermassen unter die Ver sche Geschichte und Vertheidigung des Tempelherreninbrechen gezält. Sind teils uneigentlich, teils eigent ordens, aus den bewährtesten Quellen gesammelt

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