Die Königserhebung Friedrichs des Schönen im Jahr 1314: Krönung, Krieg und Kompromiss

Cover
Matthias Becher, Harald Wolter-von dem Knesebeck
Böhlau Verlag Köln Weimar, 2017 - 356 Seiten
Die Krèonung des Habsburgers Friedrich des Schèonen im Bonner Mèunster am 25. November 1314 prèagte das rèomisch-deutsche Kèonigtum nachhaltig, da am gleichen Tag sein Vetter Ludwig der Bayer in Aachen zum Kèonig erhoben wurde. In der Folgezeit bekriegten sich beide Herrscher, gelangten aber nach mehr als zehn Jahren zu einem bemerkenswerten Kompromiss und èubten die Herrschaft im Rahmen eines Doppelkèonigtums gemeinsam aus. Der Band nimmt einen Perspektivenwechsel vor: weg von dem erfolgreicheren und daher intensiver erforschten Ludwig dem Bayern hin zu Friedrich dem Schèonen; thematisiert werden neue Aspekte seiner Reichs- und Hausmachtpolitik sowie von Recht, Kultur und Kunst seiner Zeit, die auf einer interdisziplinèaren Tagung in Bonn anlèasslich seines Krèonungsjubilèaums diskutiert wurden.
 

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Inhalt

Abkürzungen bibliographischer Angaben
7
Die Krönung Friedrichs des Schönen in Bonn 1314
11
Rituale der Königserhebung im Konflikt
27
De benedictione et coronatione regis
105
Familienmodell im Wandel
119
Der erste österreichische Habsburger
149
Isabella von Aragón und Friedrich der Schöne
165
Die Rolle der nördlichen Rheinlande und des Kölner Erzbischofs bei der Wahl Friedrichs des Schönen
181
Im Zeichen von Krieg und Kompromiss
229
Ludwig IV und Friedrich der Schöne
255
Briefgewohnheiten in ungewöhnlichen Zeiten
271
Zur Frage der Hofkunst im Reich und in Frankreich im 14 Jahrhundert
289
Kunstwerke aus dem Umfeld Friedrichs des Schönen
303
Abbildungsnachweis
345
Autorenverzeichnis
347
Personenregister
351

Tafelteil
192
Heinrich II von Virneburg der Koronator Friedrichs des Schönen als Donator des Dreikönigsfensters im Hochchor des Kölner Domes
209

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen