Jahresbericht über die Leistungen der chemischen Technologie, Band 15

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J. A. Barth, 1870
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 540 - Schacht, Die Prüfung der im Handel vorkommenden Gewebe durch das Mikroskop und durch chemische Reagentien , Berlin 1853 ist leider nicht berücksichtigt worden.
Seite 579 - ... und ihr Studium die etwas mangelhafte Untersuchung der freien Violett- und Grünbasen zu ergänzen versprach. Behandelt man die gelinde erwärmte Lösung des Jodids mit Silberoxyd , so entsteht alsbald eine farblose , stark alkalische , Kohlensäure aus der Luft anziehende und Metalloxyde fällende Flüssigkeit, welche sich selbst in Gegenwart von Natronlauge stundenlang ohne Zersetzung im Sieden erhalten und schliesslich zu einem Syrup eindampfen lässt.
Seite 509 - Dies ist aber nur dann zu erreichen, wenn die Bildung einer gesättigten Lösung in kürzester Zeit erfolgt. Durch möglichst feine Zertheilung des Salzes, Umrühren des Gemisches und einen das Löslichkeitsverhältniss um wenige Gramm überschreitenden Ueberschuss von ' Salz wird man am sichersten zum Ziele gelangen.
Seite 226 - Ueberschüttet man zu dem Ende (etwa in einer tubulirten , mit Trichterröhre versehenen Retorte) ein aus gleichen Gewichtstheilen Bleisuperoxyd und...
Seite 231 - Flitterchen, unlöslich in allen neutralen , alkalischen oder sauren Lösungsmitteln. Es verändert sich bei fortgesetzten Oxydationsversuchen nicht weiter und enthält weder Chlor noch Stickstoff. Beim Trocknen , selbst bei gewöhnlicher Temperatur, häuft es sich zu braunen, amorphen, zähen Platten zusammen, in welchen die ursprüngliche Struktur verschwunden ist. Erhitzt man es in diesem Zustande von Neuem mit Salpetersäure und chlorsaurem Kali , so nimmt es sein früheres Aussehen wieder an,...
Seite 575 - Lakmusstreifens einen dünnen Seidestrang in die Lösung ; sobald derselbe eine rein grüne Farbe annimmt , ohne alle Beimischung von Violett oder Blau, hört man mit dem Zusatze von Soda auf, die Fällung des Violett ist vollendet.
Seite 5 - Sieden zu bringen , um das mitabgeschiedene Schwefelindium durch die in der Flüssigkeit vorwaltende freie Säure wieder aufzulösen , resp. zu zerlegen , dann das Ganze erkalten zu lassen und zu filtriren. Die von den Schwefelmetallen jetzt gesonderte Flüssigkeit wird nunmehr mit einem Ueberschuss von Aetzammoniakflüssigkeit versetzt.
Seite 631 - Ware die Flüssigkeit im letzteren Falle blau geworden, so hätte man es mit einer durch Indigcarmin und Anilinblau dargestellten Farbe („gemischtes Blau") zu thun , wie sie in neuerer Zeit nicht selten vorkommen. Zu IC Man erwärmt mit Schwefelammonium : der Stoff bleibt unverändert.
Seite 392 - Ueberzug ansetzen (J essen). 11) Die Körnchenbildung findet innerhalb der Hüllen statt (Maschke), wenn die angewendete Temperatur den zur Auflösung erforderlichen Hitzegrad nicht übersteigt , denn im anderen Falle werden die Hüllen der Stärkekörner durch die bei der Auflösung aufgenommene Wassermenge zersprengt und das Amylin vertheilt sich (mit dem Amylogen) im heissen Wasser. Ist die Wassermenge eine geringe, so findet auch hier beim Abkühlen die Körnchenbildung statt. Die Körnchen reissen...
Seite 583 - Faserstoffe , wie Wolle , Seide, Haare, Federn, Leder, Elfenbein etc. , ist das Verfahren das gleiche , nur sind beim Beizen vorzugsweise mangansaure und übermangansaure Salze anzuwenden ; jeder der genannten Stoffe muss , wie bekannt , etwas verschieden behandelt werden , so Wolle bei höherer Temperatur als Seide , Leder und Federn mit weniger concentrirten Lösungen als Wolle und Seide etc. Beim Drucken ist die Beize aufzudrucken. Die Manganoxyde können auch durch andere sauerstoffreiche Metalloxyde...

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