Journal für praktische Chemie, Band 22

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Wiley-VCH, 1841
 

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Seite 404 - Scbachtofenprocess beabsichtigt wird. Bei dem Kupfersteinschmelzen hingegen, wo es besonders darauf ankommt, die Reduction des Eisenoxyds in dem deshalb möglichst kalt erhaltenen Ofenschacht zu vermeiden , und bei allen Schachtöfenprocessen , wobei nur eine Schmelzung beabsichtigt wird, dürfte dieses Princip, wenn anders dasselbe nicht an der praktischen Ausführbarkeit scheitern sollte, sehr fruchtbringend werden können.
Seite 404 - Ueberzeugung gelangen, dass die ersteren bei weitem nicht die allgemeine und vielseitige Anwendung gestatten wie diese, da die Schwerverbrennlichkeit derselben bei ihrer Benutzung als Brennmaterial besondere Unbequemlichkeiten mit sich bringt, und sie namentlich zu Schmelzprocessen bei höheren Temperaturen unbrauchbar macht. Erwägt man aber, dass in diesen freilich schwieriger nutzbaren Gasen doch noch die Hälfte des Brennmaterials enthalten ist, welches unter gewissen Verhältnissen noch realisirt...
Seite 506 - Zusammensetzung derselben, dass im kohlensauren Kohlenchlorid das Chlor nicht ersetzend für Sauerstoff angesehen werden kann. — Das kohlensaure Kohlenchlorid bindet eine ganz analoge Menge von Ammoniak wie das schwefelsaure Schwefelchlorid. Würde die Verbindung mit Wasser behandelt, so könnte man dieselbe sich als aus Chlorammonium und Carbonat-Ammon zusammengesetzt denken.
Seite 396 - Lnl'imeuBrennmaterial. gen verbrannte Gewichte Kohle. Coaks bei erhitzter Luft 100 Holzkohlen mit 4/5 Coaks bei erhitzter Luft 108 Holzkohlen bei kalter Luft 109 Holzkohlen bei erhitzter Luft 118 Holzkohlen bei erhitzter Luft im Eisenhohofen 147. Es würde sich leicht aus diesen Zahlen eine Theorie des Gichtenganges entwickeln lassen, die indessen dem Gegenstande dieser Arbeit zu fern liegt, um hier eine nähere Betrachtung zu gestatten. Mit der eben betrachteten Thatsache hängt der Verlust an Brennmaterial,...
Seite 359 - Kenntnis» von der Zusammensetzung der Aluminate. Abich wandte später auf gleiche Weise die kohlensaure Baryterde auch zur Zerlegung von solchen kieselsauren Verbindungen an , welche der Einwirkung der Säuren widerstehen und in welchen ein alkalischer Bestandteil vermuthet werden kann.
Seite 504 - Mengen der ammoniakalischen Verbindung in Wasser aufgelöst und die Auflösung unter der Luftpumpe über Schwefelsäure abgedampft. Es bildeten sich beim Abdampfen Krystallrinden , aber es war nicht möglich, in denselben verschiedene Krystallformen zu entdecken.
Seite 248 - A+B zum Auflösungswasser in jeder bestimmten Temperatur fest und unabänderlich sein. 2) Das Salz A wird von der gesättigten Auflösung des Salzes B in derselben Quantität aufgenommen , welche das zur Auflösung von B angewandte Wasser aufgelöst haben würde, wobei zugleich ein Theil des Salzes B ausgesondert wird. Dagegen löst die gesättigte wässrige Auflösung des Salzes A weniger von B auf, als es durch das zur Auflösung von A...
Seite 155 - Salzsmire , erhit/.e zum Sieden und setze nach und nach in kleinen Portionen reine Salpetersäure zu , bis alles Gold aufgelöst ist ; ein Ueberschuss an Säure , besonders an Salpetersäure , ist aber zu vermeiden. Diese Auflösung versetze man mit 360 Theilen des angewandten Goldes mit destillirtem Wasser und giesse unter Umrühren von der Bisen-, Zinnauflösung zu, NO lange ein Niederschlag erfolgt.
Seite 506 - Falle müssten nach dieser Theorie sechs, im zweiten ein und im dritten zwei Doppelatome Ammoniak von derselben gebunden werden. Aber die Versuche haben gezeigt, dass im ersten Falle neun, im zweiten anderthalb und im dritten drei Doppelatome Ammoniak aufgenommen werden. Ich glaube hieraus folgern zu können, dass man alle die flüchtigen Chlorverbindungen, welche ich als Verbindungen von Säuren mit Chloriden angesehen habe , auch ferner noch auf diese Weise betrachten muss und nicht für Säuren...
Seite 500 - ... Chlormetallen im Voraus nach einem Gesetze bestimmen kann, ergiebt sich a priori die Menge des Ammoniaks, welche die flüchtigen Chloride aufzunehmen im Stande sind. Nur das scheint sich, wenn man die verschiedenen Verbindungen mit einander vergleicht, gleichsam als empirisches Gesetz zu ergeben, dafs die Chloride, deren Radical mit Sauerstoff eine stärkere Säure bildet, mehr Ammoniak aufnehmen als die, deren Radical mit Sauerstoff eine so schwache Säure erzeugt, dafs sie mit Ammoniak keine...

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