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Academieen, Universitäten und gelehrte Gesellschaften.

Berlin. Aus den Berichten über die zur Bekanntmachung geeigneten Verhandlungen der Academie der Wissenschaften im Monat November u, December 1839 entlehnen wir folgende Mittheilungen: In der Gesammtsitzung am 7. Nov. las Hr. v. Raumer Betrachtungen über die öffentlichen und geselligen Verhältnisse in den einzelnen Staaten Italiens, wofür die näheren Beweise in einer besonderen Schrift sollen vorgelegt werden. – In der Sitzung der physikalisch-mathematischen Klasse las Hr. Müller 1) über eine eigenthümliche Bewaffnung des Zwischenkiefers der reifen Embryone der Schlan– gen und Eidechsen, welche in einem langen, meist platten, auf der Fläche gekrümmten Körper besteht, der in die Kategorie der Zahnbildungen zu gehören scheint. 2) Darauf las der Wfr. die dritte Fortsetzung seiner Arbeit über die vergleichende Anatomie der Myxinoiden, zunächst über das Blutgefäss – und Lymphgefäss-System derselben. 3) Ueber die Natur der Nebenkiemen bei den Knochenfischen, welche Untersuchung Veranlassung gab die Stelle des Aristotel. H. Anim. Il., 13 zu erklären und die dort erwähnte äusserste Kieme auf die Nebenkieme zu beziehen mit Vergleichung von IV., 13. Der xoztgivog des Aristoteles ist nicht Cyprinus carpio und carassius, sondern unter denjenigen Cyprinen zu suchen, die das merkwürdige contractile Gaumenfleisch besitzen. 4) Theilte der Vfr. einige Bemerkungen mit über den amphy0.rus lance0latus Yarrell. Hierauf las Dr. Poggendorff über die galvanischen Ketten aus zwei Flüssigkeiten und zwei einander nicht berührenden Metallen. – In der Gesammtsitzung am 14. Nov. las Hr. Karsten die fünfte Abhandlung über die chemische Verbindung der Körper. – In der Gesammtsitzung am 21. Nov. las Hr. Ritter über die geographische Verbreitung des Zuckerrohrs, saccharum, officinarum, in der alten Welt vor dessen Verpflanzung in die neue Welt. Die Städte Ahwaz in Khusistan und Gondi Sapur waren nach den Berichten der Zeitgenossen umgeben von Zuckerrohrwäldern und die Kaufleute von Ahwaz waren durch Bereitung des Zuckers ungemein reich geworden, weil

sie zu ihrer Zeit allein mit dieser Waare ganz Iran

und Rum versorgten. Die neuerdings wieder aufgefun

denen Trümmer jener Stadt haben unzählige grosse

Mühlsteine gezeigt, welche- offenbar früheren Zucker

rohrpressen angehörten. Die geographische Seite der Frage, von wo sich die Kunst der Zuckerbereitung

verbreitet habe, fasste Hr. R. besonders ins Auge.

Der Name lässt als Heimath des Zuckers die Ostseite

des Indus erkennen. Sarkara im Sanskrit, sakkara im Prakrit ging als oöxxag saccharum in die Westwelt und bezeichnete ursprünglich das Medicament Tabaschir; durch Vermittelung der arabischen Form sukkur, sukhir ging dieselbe auf das Aroma über und wurde die Grundlage der Benennung bei allen Westvölkern der Erde. In Indien selbst ist nicht Sarkara, sondern Ikshu, Ikshava der gewöhnliche Ausdruck für das Zuckerrohr, der aber einheimisch blieb und nicht welthistorisch wurde. Auch die sonst in Hinter – Indien und Süd – China vorkommenden Namen weisen auf Bengalens Paradiesclima des Gangesdelta’s oder auf das Clima der India aquosa, als die primitive Heimat des Zuckerrohrs. Frühzeitig zeigten auch die Chinesen grosse Industrie und ausgezeichnete Technik in der Zuckerbereitung und noch heute übertreffen sie in der Bereitung des Zuckerkand alle andern Nationen; aber auch dieses Khanda ist sanskritisch, einen fabricirten Zucker (von khand, brechen, theilen) bezeichnend und Zuckerkand ein ganz Sanskritisches Compositum. Es ist wohl nicht zu bezweifeln, dass

Khusistan und zunächst Gondi Sapur oder Ahwaz mit

ihren Umgebungen, also das alte Susiana, als Sitz der Zuckerbereitung und Raffinerie anzusehen sind, wenn nicht schon im 8., doch schon zu Ende des 9. oder zu Anfange des 10. Jahrhunderts. Die dritte Abtheilung der Abhandlung führt die westliche Verpflanzung des Zuckerrohrs durch West-Asien, NordAfrika und Süd-Europa nach historisch – geographischen Daten weiter fort bis zur Uebersiedelung in die neue Welt. Zur Veranschaulichung aller Raumverhältnisse wurde eine mit den Daten bezeichnete Landkarte vorgelegt. – In der Sitzung der philosophischhistorischen Klasse am 25. Nov. trug Hr. Steffens einen Aufsatz über den Pomponatius vor und behandelte dessen Schrift de mtmortalitate an imae.

Neuere Schriftsteller der Geschichte der Philosophie haben in der Regel nur die frappanten Resultate der Untersuchungen dieses Philosophen berührt und die speculative Begründung derselben übersehen oder nicht erkannt. Diese ward aus der angegebenen Schrift hervorgehoben und nachgewiesen. – In der Gesamositzung am 23. Nov. Ias Hr. v. Humboldt eine dritte Abhandlung enthaltend: Geognostische und physikalische Beobachtungen über die Vulcane der Hochebene yon Quito. In der Gesammt – Sitzung am 5. December las Herr Enke über den Pistorschen Meridian-Kreis und

die Tiedesche Uhr der Berliner Sternwarte. Bei der Anlage der Sternwarte erforderte die Localität» dass von dem bisher befolgten Principe, die Me

ridian-Instrumente auf ebener Erde aufzustellen, abgegangen wurde. Die Instrumente stehen, in der zweiten Etage auf einem massiven Mauerblock von 8 Fuss auf jeder Seite der quadratischen Grundfläche und 25 Fuss Höhe. Ausserdem war es der Wunsch, einheimischen Künstlern Gelegenheit zu geben, ihre Geschicklichkeit in der Verfertigung grösserer astronomischer Instrumente zu bewähren. Die Beobachtungen in den 16% Monaten vom 16. April 1838 bis zum 31. August 1839 machen es möglich, über die Festigkeit der Fundamente, über die Güte der HauptPendel – Uhr und über die Vollkommenheit des Meridian-Kreises ein gründliches Urtheil zu fällen. Die Beobachtungen selbst, deren Druck bereits angefangen hat, werden die besten Belege dafür geben. Die bei den Zeit – Bestimmungen angewendete Pendel-Uhr ist Nr. 3., von Hrn. Tiede in Berlin verfertigt. Die Regelmässigkeit des Ganges der Uhr ist von wenig andern erreicht, von keiner übertroffen worden. - In der Sitzung der physikalisch-mathematischen Klasse am 9. December las Herr G. Rose über das ursprüngliche Vorkommen des Goldes und Platins im Ural, und gab ausserdem noch die Beschreibung zweier neuen Mineralien des Urals, des Tschewkinits und Uranotantals. – Herr H. Rose las einen Zusatz zu seiner früheren Abhandlung über das wasserfreie schwefelsaure Ammoniak. – Herr Müller las weitere Mittheilungen über die Wundernetze zu dem komparativen Theil der vergleichenden Anatomie der Myxinoiden. - Herr Enke legte eine von Herrn Dr. Bremiker in Berlin gezeichnete Sternkarte, zu den akademischen Sternkarten gehörig, vor, Hora XVII. Blatt 18, welche durch Genauigkeit der Zeichnung und Reichthum an Sternen sich besonders auszeichnet. Die Kommission für die akademischen Sternkarten hat ihr den Preis von 25 Dukaten einstimmig zuerkannt. – In der GesammtSitzung der Akademie am 12. December las Herr Dirksen über die Summation der Laplaceschen Entwickelungsreihe. – In der Gesammtsitzung der Akademie am 19. December theilte Herr Crelle einige Untersuchungen mit über die Theilbarkeit eines Potenz – Polynoms Fmx= aoxÄ+a, x"– +a”xm-*.... +am durch eine beliebige Zahl z. – Herr von Olfers legte eine Abhandlung über fossile, in den Preussischen Staaten gefundene Reste von Cetaceen vor, welche

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che gehaltenen Reden vollständig mittheilt. Die Feierlichkeit wurde mit einer kurzen Rede des Präsidenten des conseil d'administration de l'Université libre, des Bürgermeister van Volarem, eröffnet, worauf Hr. Verhaegen der ältere in längerer Rede die Grundsätze und Tendenzen der Universität entwickelte. Die beiden andern Redner waren ans der Zahl der Pro

fessoren, Hr. Ahrens, Prof. der Philosophie und des

Naturrechts, und Hr. Altmeyer, Prof. der Geschichte. Uebrigens besteht die Universität aus vier Facultäten, de philosophie et des lettres, des sciences, de droit et des sciences polit. ct administr., de medicine und die Zahl der Professoren, ursprünglich auf 25 bestimmt, ist neuerdings bis auf 36 gestiegen. Diese Professoren sind entweder ordinaires, welche einen

bestimmten Gehalt, oder ertraordinaires, welche die

Hälfte des Gehalts der ord. beziehen, oder ordinaires honoraires, welche ohne Vergütung ihre Functionen besorgen, oder honoraires, die weder eine bestimmte Function noch Gehalt haben. Die Ausgaben werden

gedeckt durch eine jährliche Unterstützung des Magistrats von Brüssel, durch die Einnahme von Inseriptionen und Honoraren der Studirenden, durch Subscriptionen und durch Capitalzinsen; ausserdem hat das Conseil der Provinz Brabant am 24. Jul. 1839 den Beschluss gefasst, aus ihren Fonds einen jährlichen Zuschuss von 10000 Fr. zu gewähren.

Erlangen. Die Gesammtzahl der Studirenden der hiesigen Universität beträgt 325, worunter 33 Ausländer; zur theologischen Facultät gehören 148, zur jnristischen 87, zur medicinischen 63, zur philosophischen 27. Im vorigen Semester betrug die Zahl der Studirenden 285. Das Lehrerpersonal besteht aMs 33 Professoren und 10 Privatdocenten.

Riga. Von den Sendungen der kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst sind uns Bogen 6–12 zugegangen. Sie enthalten: 1) einen Aufsatz des Consistorialrath von Brockhusen über die Isgojen oder Isgojer; 2) ein Bruchstück aus den Denkwürdigkeiten

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von Jucewicz über die Riesenberge und Hünengräber in Lithauen; 3) Geist der Geschichte der Philosophie yom Grafen Fr. v. Königfels; 4) Ueber schwimmende Inseln in Livland, vom Collegienrath Dr. v. Girgensohn. Unter den kürzeren Nachrichten befinden sich Auszüge aus einem Briefe des Collegienrathes und Prof. v. Kruse über die in den Ostseeprovinzen gefundenen römischen Münzen, deren älteste eine Silbermünze von Hadrian aus den Jahre 119 n. Chr. ist. Auch über griechische und mittelalterliche Münzen verbreitet sich der Bericht ausführlich. 5) Ueber die Grenzen der Sicherheit in den Thatsachen der neuern Astronomie vom Prof. Dr. Paucker; 6) Von dem Einflusse der Poesie auf Rechtsgelehrsamkeit und Staatskunde vom Gouvernementsfiscal Maczewsky; 7) Notiz über einen alten Begräbnissplatz in Livland vom Schuldirector Dr. C. E. Napiersky; 8) Ueber äussere Darstellung vom Pastor H. F. L. Hesselberg; 9) Ueber die Betreibung des Griechischen von E. Ch. v. Trautvetter, in welchem der Wfr. von der jetzigen Vernachlässigung des Griechischen ausgehend, eine Abhülfe in der Aufstellung des Gesetzes sucht, dass das Verstehen der Schriftsteller der Zweck, das Treiben der Grammatik

das Mittel sei, und darum eine andere Einrichtung der

Grammatiken, eine mehr practische, wünscht. Die Langesche Grammatik wird sehr angelegentlich empfohlen, die Buttmannsche getadelt; das wird dentschen Lesern eine hinreichende Kenntniss von dem Standpunkte geben, auf welchem der Wfr. steht. In der Generalversammlung am 15. Juni wurden erwählt zu Ehrenmitgliedern: Generallieutenant v. Kraffström, Curator des Dorpater Lehrbezirks; Baron Ludwig v. Stieglitz in Petersburg; – zu auswärtigen ordentlichen Mitgliedern: die Professoren Otto und Schmaltz zn Dorpat, Oberlehrer Wiedemann, Secretair Dr. Paucker und Schulinspector Siebert zu Reval, Prof. Dr. Pott zu Halle, Hofrath Dr. Nürnberger zu Landsberg, Staatsrath und Hofrath v. Doepp in Petersburg, Dr. Seemann zu Warschau und Staatsrath von Loboyko zu Wilna. Unter den neu ernannten Correspondenten ist der Regierungsrath v. Boddien zu Aurich. Petersburg. Die Akademie der Wissenschaften hielt am 10ten Januar ihre Jahres-Sitzung, in welcher der beständige Secretair derselben, Herr von Fuss, den Bericht abstattete. Im verflossenen Jahre sind von den Denk

schriften der Akademie 7 Lieferungen erschienen, welche ungefähr 90 Druckbogen enthalten. Von dem Bulletin scientifique ist der 5te Band beendigt worden und der 6te hat begonnen. Die Zahl der in den drei Klassen der Akademie wissenschaftlich behandelten Gegenstände beträgt 120; von diesen gehören 49 der physiko-mathematischen, 36 der naturhistorischen und 35 der Klasse für Philologie, Geschichte und politische Oekonomie; unter dieser Zahl befanden sich 18 besonders herauszugebende Werke, 52 Abhandlungen nnd 50 kleinere wissenschaftliche Aufsätze. Vier und zwanzig Akademiker und vier Beamte der Akademie haben 81 Aufsätze geliefert, mit Inbegriff von 13 selbständigen Werken; 14 korrespondirende und Ehren-Mitglieder haben 19 Aufsätze geliefert, und der Rest, nämlich 20 Aufsätze, ist aus der Feder von 17 auswärtigen Gelehrten geslossen. Von grösseren wissenschaftlichen Unternehmungen der Akademie wurden namentlich die Reisen der Herren Böthlingk, Kupffer, Hamel und Fritzsche und von Helmersen erwähnt. Herr Dorn hielt in Deutscher Sprache einen Vortrag über die hohe Wichtigkeit und die namhaften Fortschritte der Asiatischen Studien in Russlaud. Am Schlusse der Sitzung wurden folgende neue Mitglieder der Akademie publizirt: als Ehren-Mitglied Se. Kaiserl. Hoheit der Herzog Maximilian v. Leuchtenberg; Herr Plana, Direktor der Sternwarte in Turin; Herr Owen, Mitglied der Royal Society in London; Herr Gaimard, Präses der Französischen Nordkap – Expedition; Herr Linde, Mitglied des Unterrichts–Raths in Warschau; Herr Schaffarik, Professor in Prag; Herr Kosegarten, Professor in Greifswald; Herr Schnitzler in Paris und Herr Staatsrath Reichel in Petersburg. Die Akademie zählt gegenwärtig 27 wirkliche, 98 Ehren – Mitglieder und 130 Correspondenten. Davon befinden sich

in Ehren-Mitglieder Correspondenten, Russland 53 1. 64 Preussen - 11 20 Oestreich 11 4 d. übr. deutsch. Staaten 8 14. Frankreich 9 13 Grossbritannien 9 6 Italien - 2 2 Schweden u. Norwegen 2 1

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Durch alle Buchhandlungen des In- und Auslandes ist von mir zu beziehen:

Beiträge zur neuern Geschichte

aus dem britischen und französischen Reichsarchive VOIl Friedrich VOIm ERaUIMEI',

Erster Theil: Die Königinnen Elisabeth unel Maria Stuart nach den Quellen im britischen Museum und Reichsarchive. Mit dem Bildniss der Maria Stuart. 1836. Gr. 12. Geh. 2 Rthlr. 12 gGr.

Zweiter Theil: König Friedrich II. und seine Zeit. (1740–69.) Nach den gesandtschaftlichen Berichten im britischen Museum und Reichsarchive. 1836. Gr. 12. Geh. 2 Rthlr. 12 gGr. Dritter bis fünfter Theil: Europa vom Ende des siebenjährigen bis zum Ende des amerikanischen Krieges. (1763–83.). Nach den Quellen im britischen und französischen Reichsarchive. Drei Bände. 1839. Gr. 12. Geh. 6 Rthlr. 16 gGr. Wie der erste und zweite Theil, so enthalten auch die so eben erschienenen drei neuen Theile höchst wichtige Beiträge zur Geschichte, aus Quellen, die der Herr Verfasser bei seiner Anwesenheit in London und Paris zum ersten Male in dieser Weise benutzen konnte.

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I. Vermischte Anzeigen. In der Schrift:

Bedenken der theologischen Facultäten der Landesuniversität Jena, der Universitäten zu Berlin, Göttingen und Heidelberg über das Rescript des Herzogl. Consistoriums zu Altenburg vom 13ten Movember 1838. Altenburg 1839. 8. hat sich S. 138 Z. 13 v. u. in dem Abdrucke des Gutachtens der unterzeichneten theologischen Facultät ein den Sinn sehr entstellender Druckfehler eingeschlichen, indem statt: „Wer daher nicht bekennen wollte." daselbst gedruckt ist: „Wer daher bekennen wollte." Obgleich schon der Zusammenhang auf diesen Druckfehler mit Nothwendigkeit hinweiset, so ist derselbe in öffentlichen Anzeigen jener Schrift doch so verkannt worden, dass die unterzeichnete Facultät sich dadurch veranlasst sieht, ausdrücklich auf denselben aufmerksam zu machen.

Göttingen, den 20. Jan. 1840.

D ie theologische Fa c ultät der Georg Augusts-Universität.

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A LL GE ME IN EN L IT E RAT UR - ZEITUNG

März 1840.

L I T E R A R I S C H E I. Beförderungen u. Ehrenbezeigungen.

Hr. Sainte Marc Girardin an Cousin's Stelle Secretair des conseil royale de l'instruction publique zu Paris; der Maler G. Wappers Director der Academie der Künste zu Antwerpen; Pfarrer Siegcrt in Fischbach zum Consistorial- und Schulrath in Liegnitz; der bisherige Professor Dr. Lippert zu Würzburg Appellationsgerichtsrath zu Eichstädt; der ausserordentliche Professor der Theologie zu Jena Dr. Frommann Hauptprediger der deutsch-lutherischen Gemeinde zu St. Petersburg; Hr. Fouquier erster Leibarzt des Königs der Franzosen; der Prof. aggrégé in der medicinischen Facultät zu Paris Dr. Gibert Arzt am Hospital Saint-Louis; Hr. Méry Bibliothecar in Marseille; Professor Dr. A. Hirt Gymnasialdirector in Bruchsal; Dr. Joh. Steger Professor der Religionslehre am Lyceum in Linz; der baierische Capellmeister Chelard grossherzogl. Weimarischer Hofcapellmeister; Ch. Rob. Cockerell Professor der Architectur an der K. Kunstacademie zu London. – An Universitäten wurde der bisherige ordentliche Professor der Anatomie und Physiologie in Zürich Dr. Fr. Arnoldnach Freiburg, der ausserordentliche Professor Dr. Droysen in Berlin als ordentlicher Professor der Geschichte nach Kiel berufen; Karstcn zum Professor der Philosophie in Utrecht (an van Heusde's stelle) ernannt; desgleichen der Professor Dr. G. JW. Bischoff zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät in Heidelberg; der Professor der chirurgischen Vorbereitungswissenschaften am Lyceum zu Salzburg Dr. Joh. Redtenbacher zum Professor der Chemie in Prag; Dr. Gius. Meneghini zum Prof. der chirurgischen Vorbereitungswissenschaften in Padua; der extraordinarius Dr. Al. Mayr zum ordentlichen Professor der Mathematik und Astronomie in Würzburg; der bisherige Privatdocent Dr. Heinr ser zum ausserordentlichen Professor in der medicinischen Facultät zu Jona; der Privatdocent Pfarrer Dr. Hilgers zum ausserordentlichen Professor in der ka

*) Bei seinem Amtsjubiläum erhielt dieser Jubilar zahlreiche Beweise der Anerkennung und Theilnahme. Consistorialassessor Dr. Läncher zu Ncustadt unterm Hohnstein,

hausen h. Fritsch 24 S.

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Sein Sohn , dcr gratulirtc ihm durch eine poetische „ Jubelgabc" Nord

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