Heroismus und Arbeit in der Entstehung der Hegelschen Philosophie: (1793 - 1806)

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Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 02.10.2014 - 315 Seiten
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Wie kann die Entstehung des kritischen Potentials der Hegelschen Philosophie historisch verständlich werden? In der Beantwortung dieser Frage wird Hegels Transformation der „Arbeit des Republikaners für das Allgemeine“ (1795) über die „allgemeine Arbeit des Krieges“ (1802) bis zur „Arbeit des Begriffes“ (1807) rekonstruiert. Diese Transformation erfolgt in Hegels Teilnahme an revolutionshistorischen Heroismusformen, die Citoyen-Substitute für die bourgeoise Hegemonie begründen. Für Hegels Übergang vom jakobinischen zum napoleonischen Substitut spielt zunächst die „höhere Aufklärung“ der „Vereinigung“ (Hölderlin) die Schlüsselrolle, sodann die durch Schellings „Anschauung“ ermöglichte Rezeption der manufakturbürgerlichen Ökonomie (A. Smith) im Unterschied zur handelsbürgerlichen Ökonomie (J. Steuart). Mit der Arbeit des Geistes beginnt die genuin Hegelsche Objektivierung des heroischen Idealismus durch die spekulativ-systematische Selbstbegründung des Begriffs. Daran konnte Marx in seiner Frage nach der Überwindung des Gegensatzes zwischen abstrakter und konkreter Arbeit durch Formen der „allgemeinen Arbeit“ und der „unmittelbar gesellschaftlichen Tätigkeit“ anschließen.

 

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Über den Autor (2014)

Hans-Peter Krüger, University ofPotsdam, Germany.

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