Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre

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UTB GmbH, 20.08.1988 - 613 Seiten
Die Wissenschaft bietet nach Max Weber nicht das Ganze der Welt. Sie kann uns nicht sagen, was wir tun sollen. Sie schafft keine Tugend, sie bringt die entzauberte Welt nicht in Ordnung, und auch ihre Orientierung ist etwas je Relatives. Doch wenn das mit der „Wertfreiheit“ der Wissenschaft so ist, was leistet sie dann Positives für das praktische und persönliche Leben, fragt Weber und antwortet: Wissenschaft beschert uns drei unverzichtbare Kulturerrungenschaften; „Kenntnisse über die Technik, wie man das Leben, die äußeren Dinge, sowohl wie das Handeln der Menschen, durch Berechnung beherrscht. Zweitens: Methoden des Denkens, das Handwerkzeug und die Schulung dazu. Drittens: Hilfe zur Klarheit.“ Überlebensfähig sind wir also nur, wenn wir der Wissenschaft verpflichtet bleiben: ihre Grenzen bedenkend, ihre Sachlichkeit „leidenschaftlich“ nutzend. Mathias Jung

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Über den Autor (1988)

Max Weber (verstorben) war ein deutscher Rechtswissenschaftler, Nationalökonom und Soziologe. Er ist einer der Gründerväter der deutschen Soziologie und zu seinem wissenschaftlichen Erbe gehören u.A. die Verstehende Soziologie. Vor seinem Tod lehrte er als Professor der Nationalökonomie an der Universität München.

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