FREMD ist die FREMDE nur in der FREMDE: Die / der / das Fremde

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Nadia El Ayachi, Silvia Kronberger, Manfred Oberlechner
StudienVerlag, 12.12.2018 - 288 Seiten
Karl Valentin muss es wissen! Und DIE Fremde? Ist diese nur in der Fremde fremd oder oft auch Zuhause? Ist sie überall das Andere, das Unbekannte? Oft tut sich die Fremde aber dann in der Fremde leichter als der Fremde. Dann gibt es noch eine Fremde – nämlich die paradiesische Ferne, oder auch das angstmachende Ausland, in das Menschen fliehen, wenn die eigene Heimat die noch größere Angst verursacht. Stefan Zweig musste das tun, auch Sigmund Freud und seine Tochter Anna Freud und Gerda Lerner und Lion Feuchtwanger und Malala Jusufzai und Nadia Murad Basee Taha und ... und ... DAS Fremde schließlich kann ängstigen oder Interesse wecken, erzürnen oder neugierig machen, Abschottung befördern oder Sehnsucht hervorrufen. Wie das Fremde auf eine Person wirkt, hängt viel mehr mit deren subjektiven Erfahrungen, psychischer Verfasstheit und Ideologie als mit objektiven Gegebenheiten zusammen. Den Umgang mit dem Fremden zu erlernen ist eine wichtige Bildungsaufgabe, sie erfolgt durch Auseinandersetzung mit dem jeweils Anderen. Fremd können einander auch Disziplinen sein – wie Wissenschaft und Kunst. Dieser Art von Fremdheit zu begegnen, versucht dieser Band.

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